Besonders "vertrauenswürdige" Fluggäste können die zuweilen langwierige Einreiseprozedur in die USA künftig abkürzen.
Regierungsvertreter beider Staaten besiegelten in Washington den Plan eines gemeinsamen Programms für sogenannte "vertrauenswürdige Fluggäste", wie das amerikanische Heimatschutzministerium mitteilte.
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Spezielle Fluggäste wie Vielflieger oder Geschäftsleute könnten sich dann einmal gesondert biometrisch erfassen lassen, um an Flughäfen beider Staaten dauerhaft über eine "Schnellspur" einreisen zu dürfen und die Grenzkontrolle ohne lange Wartezeiten hinter sich zu lassen.
Entsprechende Programme gibt es bereits in beiden Staaten - jedoch nicht aus einem Guss. In Deutschland beinhaltet das "Programm für die automatisierte Grenzkontrolle" die biometrische Erfassung der Iris. Qualifizierte Teilnehmer des Programms können nach dem Blick in einen Augenscanner und dem Durchziehen ihres Passes durch einen Leseautomaten bequem die Kontrollschalter hinter sich lassen.
"Das gemeinsame Programm wird den transatlantischen Luftverkehr erleichtern und gleichzeitig sicherer machen", sagte der Staatssekretär des Bundesinnenministeriums, Klaus-Dieter Fritsche, der die Absichtserklärung von deutscher Seite unterzeichnete. Das Abkommen "wird den rechtmäßigen Handel und Verkehr zwischen unseren beiden Ländern erleichtern, während es Sicherheitskräften erlaubt, sich auf die ernsthaften Bedrohungen an den Einreisepunkten zu konzentrieren", sagte die Vizechefin des US-Heimatschutzministeriums, Jane Holl Lute.
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(dpa/dd)
Städtetipps von SZ-Korrespondenten
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dann kann man sich das getrost schenken. Bin selbst öfter an ein und ausreisen in die USA und was in der Theorie gut funktionieren sollte (sofern man nur willens ist, alle seine Daten und biometrischen Merkmale aufzugeben) wird in der Praxis von Customs und Borderpatrol im Verein von TSA & Co doch zunichte gemacht.
Von daher lohnt sich das nicht.