Briten fallen im Ausland immer häufiger durch Alkoholexzesse auf. Dies ergab ein Bericht des britischen Außenministeriums.

Immer häufiger fallen Briten im Ausland wegen exzessiven Trinkens und flegelhaftem Verhalten auf. Dies ist das Ergebnis einer offiziellen Studie des Außenministeriums, die in London veröffentlicht wurde.

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Danach stiegen im Lieblings-Urlaubsland der Briten, in Spanien, die Verhaftungen innerhalb eines Jahres um ein Drittel auf 2032. In Frankreich wurden in dem untersuchten Zeitraum von April 2006 bis März 2007 immerhin 153 Briten festgenommen, ein Anstieg von über 40 Prozent. Viele der Festnahmen waren dem Außenministerium zufolge auf "schlechtes Benehmen wegen zu viel Alkohol" zurückzuführen.

Laut dem Bericht "Britisches Verhalten im Ausland" machen die Briten jedes Jahr rund 17 Millionen Reisen in das Sonnenland Spanien. Dabei verloren 6710 ihren Pass, 695 mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Auch in Griechenland gab es über 600 Krankenhausaufenthalte von Briten, in Thailand immerhin 324, viele dort wegen Unfällen mit Motorrädern. Doch meistens war dem Bericht zufolge zuviel Alkohol im Spiel.

"Wir haben es mit schlechtem, unzüchtigen Verhalten und Koma-Saufen zu tun", sagte Nick Seaton von der Kampagne für Wahre Erziehung der Tageszeitung Daily Mail. Dies sei beschämend und eine "nationale Schande".

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(AFP/dpa/dd)