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Von Stefan Fischer

Mitten hinein wühlt sich Stanislas Fautré sofort in dieses riesenhafte Land Australien. Ganz tief dringt er vor bis in den am wenigsten bekannten Teil des Landes. Der Fotograf beginnt dort mit seiner Arbeit, wo Australien den meisten recht fremd ist. Aber wie sollte er anders, wenn er dieses Land respektieren möchte: Die Kultur und die Lebensweise der Aborigines sind immer noch etwas schwer zu Begreifendes für den westlichen Betrachter. Aber bei ihnen liegt aller Anfang. Ihre Spuren sind die weitaus älteren, die um vieles stärker eingegrabenen.

Fautré beginnt seinen Bildband "Australien" mit den Kunstwerken der Aborigines. Er will sie nicht als edle Wilde hinstellen, sondern ihrer Kreativität Ausdruck verleihen und ihren besonderen Kenntnissen, die es ihnen ermöglichen, ganz unmittelbar in und von der Natur zu leben.

Bild: Stanislas Fautré/NATIONAL GEOGRAPHIC

23. September 2011, 17:15 2011-09-23 17:15:40  © SZ vom 22.9.2011/dd

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