Beschwerden von Kreuzfahrt-Passagieren:"Das Meer ist zu laut"

Das Schiff sieht nicht aus wie die "Titanic", es sind keine Promis an Bord und dann wird man auch noch seekrank: Diese Passagiere waren mit den Zuständen auf ihren Kreuzfahrt-Schiffen nicht ganz einverstanden. Die skurrilsten Klagen.

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(Foto: Reuters)

"Das Meer ist zu laut": Diese britischen Passagiere waren mit den Zuständen auf ihren Kreuzfahrt-Schiffen nicht ganz einverstanden. Eine Sammlung der skurrilsten Klagen. Die Briten sind berühmt für ihren Humor. Doch auf Reisen hört für manche von ihnen der Spaß auf, vor allem wenn es um teure Kreuzfahrten geht. Da hagelt es spätestens nach der Rückkehr Beschwerden. Die skurrilsten hat der Veranstalter Bonvoyage gesammelt und an die Huffington Post weitergereicht. Die betroffenen Passagiere nehmen das hoffentlich mit Humor. Eine Auswahl der kuriosen Klagen und Forderungen finden Sie auf den folgenden Seiten. (Schon einmal hatten britische Reiseveranstalter Beschwerdeschreiben ihrer Landsleute gesammelt, von denen viele gleich anfingen: "Niemand hat uns gesagt ...") Ein Paar klagte: "Leider sah unser Kreuzfahrtschiff überhaupt nicht wie die Titanic aus. So etwas müssten Sie vor der Buchung klarmachen." Im Bild: Völlig zufriedene kanadische Passagiere auf dem Titanic Memorial Cruise

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(Foto: REUTERS)

Ein Mann verlangte Geld zurück, weil es auf der Kreuzfahrt kühler war als gedacht: "Ich musste mir wärmere Kleidung kaufen. Außerdem habe ich mir keine eindrucksvolle Bräune zulegen können und im Pool konnte ich auch nicht jeden Tag schwimmen." Das Schiff kreuzte vor Alaska.

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(Foto: AFP)

Was für eine Enttäuschung, klang der Name doch so vielversprechend: "Ich habe bei Celebrity Cruise gebucht. Aber es waren gar keine Prominenten an Bord." Einem ähnlichen Irrtum erlag eine weitere Passagierin: Sie hatte gelesen, dass der Sänger Gary Barlow einst an dieser Kreuzfahrt teilgenommen hatte: "Warum war Gary dieses Mal nicht an Bord?"

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(Foto: dpa)

Zu geräuschempfindlich für das große, weite Meer war diese Passagierin: "Das Meer ist viel zu laut. Die Kabine sollte schallisoliert sein."

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(Foto: iStockphoto)

Ein Ehemann hatte sich von seiner zweiwöchigen Hochzeitsreise auf dem Kreuzfahrtschiff ein bisschen mehr erwartet: "Die Kabine hätte weiß dekoriert sein und die Angestellten hätten jeden Morgen Rosenblätter verstreuen sollen. Auch der private Butler, der Champagner und Erdbeeren serviert, tauchte nicht auf." Gebeten hatte er übrigens nie um diesen Spezial-Service - er erwartete, dass das Personal von selbst darauf kommen würde.

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(Foto: BildPix.de/Fotolia)

Ein Kreuzfahrt-Neuling beklagte sich bei der Reederei: "Der Kapitän hat mich nicht gewarnt, dass ich seekrank werden könnte. Bitte senden Sie mir eine Liste mit Kreuzfahrten, auf denen Passagiere nicht seekrank werden."

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(Foto: nicky39/Fotolia)

Ein Paar beschwerte sich über den "unverschämten" Kapitän: Dieser wollte nicht im Hafen zwei Stunden lang auf die beiden warten, "dabei hatten wir ihm eine Nachricht hinterlassen, dass wir noch mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten benötigten".

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Es kann auch des Guten zu viel sein, wie ein Paar klagte: "Der Service war so hervorragend, dass wir sehr viel mehr Trinkgeld spendierten, als wir vorher eingeplant hatten. Bitte erstatten Sie uns die Mehrkosten."

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