Berühmte FriedhöfeZum Sterben schön

An Allerheiligen gedenken katholische Länder der Toten auf Friedhöfen. Anderswo ruhen die Verstorbenen in Pyramiden, Parks oder Palästen. Zehn Grabanlagen weltweit, die eine Reise wert sind.

Von Katja Schnitzler und Carolin Gasteiger

An Allerheiligen gedenken katholische Länder der Toten auf Friedhöfen. Anderswo ruhen die Verstorbenen in Pyramiden, Parks oder Palästen. Zehn Grabanlagen weltweit, die eine Reise wert sind.

Terrakotta-Armee in Xi'an, Zentralchina

Tausende tönerne Krieger, von denen jeder individuelle Gesichtszüge trägt: Die lebens- und teils überlebensgroßen Figuren sind Grabbeigaben des ersten Kaisers von China, Qin Shihuangdi. 700.000 Arbeiter aus dem ganzen Reich schufteten bis zum Tod des Kaisers 210 vor Christus beim Bau der riesigen, unterirdischen Grabanlage. Entdeckt wurde die unterirdische Armee, als Bauern 1974 einen Brunnen bohren wollten.

Noch sind bei weitem nicht alle Figuren geborgen, der große Grabhügel des Kaisers wurde noch gar nicht angetastet. Schon jetzt zählt die Armee zum Weltkulturerbe, inoffiziell gilt sie als "achtes Weltwunder".

Mehr über die Stadt Xi'an und die Terrakotta-Armee lesen Sie hier.

Bild: Reuters 1. November 2013, 15:362013-11-01 15:36:04 © SZ.de/dd