Berge zwischen Heiligtum und Klettersteig
Von Dominik Prantl

Berge müssen heute für vieles herhalten. Sie sind Reiseziele, Sportplatz, Adrenalinausschüttungsbeschleuniger, und immer häufiger dienen sie als Kulisse für Entspannung und Selbstfindung. Schon viel länger werden Berge allerdings als Sitz der Götter angesehen. Den Berg als heilige Stätte kennen so gut wie alle Kulturen auf allen Kontinenten. Nicht immer werden diese hoch gelegenen Orte noch respektiert. Eine Reise von Australien nach Andechs.

Uluru

Für die Ureinwohner inmitten Australiens ist der Uluru - auch bekannt als Ayers Rock - derart heilig, dass über manche Plätze nicht einmal gesprochen werden darf. Er ist weniger ein Platz für Götter, sondern steht eher für die Existenz an sich. Auf Hinweistafeln werden Besucher deshalb gebeten: "Please don't climb Uluru." Viele halten sich nicht daran.

Bild: AFP

10. November 2012, 10:58 2012-11-10 10:58:35  © SZ vom 8.11.2012/kaeb

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