Wer rauchend, mit Knoblauchduft und knalliger Frisur chauffiert, wird bestraft - bis zu den Olympischen Spielen muss alles adrett sein.

Taxifahren in Peking kann kein Vergnügen sein, denn etliche Chauffeure halten nichts von guten Manieren.

Ein Taxifahrer in Peking, der sich derart gestylt hinters Steuer setzt, kann künftig gleich wieder aussteigen. (© Foto: AP)

Anzeige

Daher sollen Pekings Taxifahrer bis zu den Olympischen Spielen 2008 alle schlechten Manieren ablegen und ordentlicher aussehen, um das Image der Stadt zu verbessern.

Künftig drohen Strafen für stinkende Taxis, spuckende oder rauchende Fahrer sowie Fahrerinnen mit überdimensionalen Ohrringen oder extravaganten Frisuren, wie die Pekinger Nachrichten berichtet.

"Viele Fahrer achten nicht auf ihr Erscheinungsbild", beklagte der Chef des für den Passagiertransport zuständigen Amts, Yao Kuo. Leuchtend rot oder gelb gefärbte Haare seien von nun an verboten, teilte er mit.

Fahrer, deren Taxis allzusehr nach Knoblauch oder Schweiß stinken, können von sofort an mit zweitägigem Fahrverbot belegt werden.

Rund 70.000 Taxis sind auf den Straßen der chinesischen Hauptstadt unterwegs.

Ihre Fahrer, die im Durchschnitt weniger als 150 Euro pro Monat verdienen, benutzen ihre Wagen häufig auch zum Schlafen und Essen.

Leser empfehlen 
Lesetipp aus der aktuellen SZ: Wo die Deutschen wohnen

Die Nationalmannschaft logiert während der EM an einem exklusiven, schnörkeligen Ort. Reise-Beilage zur EM Jetzt lesen ...

(sueddeutsche.de/AFP)