Bayern Oberstdorf - Nebelhorn

Die Nebelhorn-Seilbahn liefert atemberaubende Blicke.

(Foto: Stefan Herbke)

Im Zentrum der Allgäuer Alpen liegend, ist Oberstdorf umgeben von zahlreichen Skigebieten. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt: Das Nebelhorn ist das klassische Oberstdorfer "Haus"-Skigebiet.

Von Stefan Herbke

Neben Garmisch-Partenkirchen ist Oberstdorf der bedeutendste und einer der traditionsreichsten Wintersportorte Deutschlands. Dazu tragen internationale Veranstaltungen - wie das Auftaktspringen der Vierschanzentournee oder die Nordischen Skiweltmeisterschaften 1987 - bei. Doch in erster Linie sorgen die erstklassigen Skigebiete wie das Nebelhorn für den guten Ruf bei Winterurlaubern.

Atemberaubende Blicke auf dem Aussichtsgipfel

Direkt am Ortsrand von Oberstdorf befindet sich die Talstation der Nebelhornseilbahn, die in drei Sektionen auf den 2224 Meter hohen Aussichtsgipfel führt. Der Blick auf die tief verschneiten Allgäuer Alpen ist atemberaubend und Grund genug für einen Nebelhorn-Ausflug.

Neben einer bestens präparierten, mittelschweren Abfahrt beginnt am Gipfel auch ein schöner Buckelhang - schön für den, der's mag beziehungsweise über das notwendige Standvermögen verfügt. Mittelpunkt des Pistenvergnügens ist die schneesichere Mulde rund um die Seilbahnstation Höfatsblick. Hier fühlen sich auch Snowboarder in einer speziell nach Wettkampfrichtlinien präparierten Halfpipe wohl.

Mit 7,5 Kilometern ist die Talabfahrt eine der längsten Abfahrten Deutschlands, vom Gipfel bis hinunter nach Oberstdorf werden dabei knapp 1400 Höhenmetern überwunden. Auf der Seealpe finden Langläufer eine schneesichere Loipe, während für Rodelfreunde eine drei Kilometer lange Schlittenbahn zurück ins Tal führt.

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