Bayern Berchtesgaden

Das Berchtesgadener Land überzeugt Skifahrer nicht durch Quantität, sondern durch Qualität. Hochschwarzeck, Götschen, Rossfeld und Jenner heißen die vier Skigebiete, die eines gemeinsam haben: eine außergewöhnliche Sicht auf die verschneite Berchtesgadener Winterwelt.

Von Stefan Herbke

Der Mittelpunkt des Skivergnügens ist der Jenner, dessen 5,6 Kilometer lange Talabfahrt über fast 1200 Höhenmeter keine Wünsche offen läßt. Die Abfahrten auf der Jennerwiese wurden durch eine neue Vierersesselbahn deutlich aufgewertet.

Ski Bayern

Das Skigebiet am Jenner ist das beliebteste unter den Berchtesgadener Vieren.

(Foto: Fotos: Kurdirektion Berchtesgaden)

Vielfältig sind auch die Skihänge dort und die Schneemulde der Mitterkaseralm. Die Alm selbst ist für viele übrigens ein guter Grund, den Skitag frühzeitig zu unterbrechen. Für standfeste Skifahrer sind der Große und Kleine Spinnergraben unter der Gondelbahn bei sicherer Schneelage eine verlockende Herausforderung abseits der präparierten Piste.

Deutlich gemütlicher sind die Pisten in den anderen Berchtesgadener Skigebieten. Besonders beliebt ist das Hochschwarzeck. Hier kann der Nachwuchs in Sichtweite der Eltern üben, die sonnigen Abfahrten sind überwiegend leicht und das Panorama vom Hirschkaser auf Hohen Göll, Watzmann und Hochkalter außergewöhnlich.

Wenn am Hochschwarzeck der Schnee knapp wird, weicht man auf das Roßfeld aus. Auf den leichten Wiesenhängen zwischen 1300 und 1540 Meter Höhe ist das Skivergnügen auch ohne Schneekanonen den ganzen Winter über garantiert.

Götschen - Snowboarden im Flutlicht

Um die Snowboard-WM 1999 ausrichten zu können, wurden am Götschen eine Dreiersesselbahn, eine Schnee- und Flutlichtanlage sowie eine Halfpipe im Zielbereich erbaut. Das Pistenangebot unter dem Götschenkopf hat sich dagegen nur unwesentlich vergrößert.

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