Architektur in SkiortenUfo auf dem Berg

Für neue Skigebiete ist in den Alpen kein Platz mehr. Also wird in die Infrastruktur investiert: Bergbahnen, Gipfelrestaurants und Sportstätten mit zum Teil aufregender Architektur.

Höher, steiler, schneller: In vielen Skigebieten ist die Qualität der Pisten ausgereizt, umso mehr wird in die Infrastruktur investiert. So entstanden Bergbahnen, Gipfelrestaurants und Sportstätten, einige sogar architektonisch interessant und sehenswert - eine Auswahl.

Jahrzehntelang stritten Ischgls Seilbahnbetreiber mit Naturschützern um die Erschließung des Piz Val Gronda. Und nach knapp 30 Jahren führt seit diesem Winter eine Raumschiff-gleiche Pendelbahn auf den 2812 Meter hohen Gipfel an der Grenze zum Schweizer Kanton Graubünden. Die Piz Val Gronda E5 befördert bis zu 150 Personen in gut fünf Minuten, nur zwei Stahlstützen halten die Gondel. Von dort führt eine drei Kilometer lange rote Piste zur Talstation hinab, Beschneiungsanlagen sind verboten. Warum also das alles? Mit dem Piz-Val-Gronda-Gondel will Ischgl besonders Variantenfahrer und Freerider anlocken, die auf den Tiefschneehängen ins Vesil- und Fimbatal abfahren können.

Bild: TVB Paznaun - Ischgl 3. Januar 2014, 12:292014-01-03 12:29:03 © sueddeutsche.de/dd/cag