Ein paar Tage später liefen sie in Ushuaia ein. Ein Gewimmel in schlumpfblauen Jacken wuselte von Bord, mit dem joggenden Neuseeländer vorneweg. Der Inder verneigte sich tief vor Siebeneisen. Frau Naubeck und die Kreischerin überreichten ihm Zettel mit den Daten ihrer kommenden Antarktisreisen, falls es zeitlich passe, wäre doch schön. Die Grönländer waren schon fort, offensichtlich mussten sie ihre Flagge auch in Patagonien hissen. Siebeneisen wurde es ein bisschen schwer ums Herz.

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Hinter ihm hörte er ein leises Summen. Als er sich umdrehte, standen die Australierinnen da und sangen ein Abschiedslied, irgendwas mit "Kälte des Meeres" und "Gottes schützender Hand", vielleicht ein alter Werbespot der Seefahrtsmission.

Dann schenkten sie ihm einen großen Plüschpinguin aus dem Bordverkauf. Siebeneisen nahm ihn gerührt entgegen. Versehentlich drückte er dabei einen Knopf im Stoff, worauf der Plüschpinguin nach Siebeneisens Finger schnappte und wie außer sich mit den Stummelflügeln schlug. Dann öffnete er den Schnabel und gab ein erbärmliches Krächzen von sich.

Siebeneisen kam das alles seltsam bekannt vor. Bevor es zu spät war, steckte er den Pinguin schnell zurück in die Plastiktasche.

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  1. "Die Robbe ist tot, warum nur, warum?"
  2. Angst vor den Mitreisenden
  3. Flucht vor der Kreischerin
  4. Attacke von oben
  5. Das Mitleid der Pinguine
  6. Sie lesen jetzt Krächz zum Abschied leise "Servus"
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(SZ vom 11.11.2009/kaeb)