In den USA hatte ein Mann versucht, die Piloten zweier Passagierflugzeuge mit einem Laser zu blenden - kein Dummer-Jungen-Streich, urteilte ein Gericht.
Als der Pilot einer Boeing mit 180 Menschen an Bord auf einem Flughafen nahe Los Angeles landen wollte, blendete ihn plötzlich ein grelles Licht. Während der Pilot kurzzeitig nichts mehr sehen konnte, hatte sich sein Kollege in einem anderen Flieger noch rechtzeitig hinter das Amaturenbrett geduckt und war so dem Laserangriff entgangen. Beide Maschinen landeten sicher.
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Die Attacke ereignete sich bereits im Mai 2008: Ein 38-Jähriger hatte den Laserstrahl bewusst auf die Cockpits der zwei Linienflugzeuge gerichtet. Nun stand er in den USA vor Gericht.
Dieses urteilte, dass der Mann zweieinhalb Jahre hinter Gitter muss.
Auch in Deutschland werden immer wieder Flugzeuge mit Lasern attackiert.
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(sueddeutsche.de/AFP/kaeb)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Träumen, planen, reisen
wär total interessant was der mann zu seiner verteidigung vorzubringen hatte.
den piloten einer landenden verkehrsmaschine blenden - was dachte der wohl, was da passieren würde wenn was passieren würde? mit 2,5 jahren ist der typ vermutlich gar nicht schlecht weggekommen.
In Deutschland ist die Mindeststrafe für gefährliche Eingriffe in den Luftverkehr sechs Monate (§ 315 StGB). Die Höchststrafe beträgt 10 Jahre. Angesichts der Schwere der Tat un der notwendigen Abschreckung ist ein Urteil von 2 Jahren Haft auch in Deutschland durchaus denkbar.
Für die USA ist das Urteil dagegen ausgesprochen mild. Ich hätte mit einer Mordanklage und 50 Jahren Haft oder so gerechnet...
Dass das US-Strafsystem völlig kontraproduktiv ist, ist davon abgesehen recht deutlich. Kein Land sperrt so viele seiner Bürger ein, ohne dass dies irgendeinen Effekt hätte.
Wenn die Vorschriften zu Elektrogeräte an Bord desswegen geändert werden, dann hat derjenige komplet die Idee hinter diesen Angriffen verpasst.
Die Lasterattacken wurden mit Laserpointer vom Boden aus und ausserhalb vom Flughafen auf die Flieger gerichtet. Hierbei wird der Pilot stark geblendet (wie wenn mann bei regen auf der Bundesstrasse mit Fernlicht gebelndet wird). Desswegen wird es nichts bringen die Vorschriften von Geräten an Bord zu ändern, vor allem wenn ein laserpointer an bord nie einen Piloten blenden kann da die Cockpit Tür immer geschlossen bleiben muss (dank den Vorschriften nach dem 11 September können auch keien Kinder wären dem Flug mehr sehen wie ein Pilot arbeitet oder wie dei Aussicht dort oben ist).
Aber im großen und Ganzen ist dieses Urteil sehr zu begrüßen, da die Landung bei weitem schon ohne Blendung vom Boden aus das gefährlichste am fleigen ist. Da reicht schon eine Starke Böe kurz vor dem aufssetzen um ein Flugzeug von der Bahn ab zu drängen.
Auch aus meiner Sicht ist das Urteil gerecht. Ich hoffe nur, das führt aber nicht zu noch strengeren Sicherheitsmaßnahmen, sonst darf man bald gar keine Elektro-Kleingeräte mit an Bord nehmen.
"Das Urteil ist vollkommen korrekt; wer den Tod von dutzenden Menschen durch derartige Aktionen in Kauf nimmt, der gehört angemessen bestraft! "
Wenn das wirklich wirklich so gefährlich ist, was ich als aussenstehender nicht beurteilen kann ist das Urteil "angemessen". Aber 180 Tagessätze Geldstrafe wirken auch sehr abschreckend und haben mehrere Vorteile:
1. Steuerzahler muss keine Gefängnisskosten bezahlen
2. Geldstrafe kommt der Landeskasse zugute
3. Der Mensch kann weiterarbeiten und seinen Beitrag zum BSP leisten
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