Alpspix Alpspitze Osterfelderkopf Zugspitze

Nur ein Gitter und eine Glasscheibe halten die Besucher der neuen Aussichtsplattform "Alpspix" unter der Alpspitze vom Sturz in die Schlucht ab. Eine Reportage in Bildern von Katja Schnitzler.

Unterhalb der Alpspitze ragen auf dem Osterfelderkopf zwei Stahlarme über die Schlucht: Die neuen Aussichtsplattformen kreuzen sich wie ein X, heißen Alpspix, und sollen gewagte Einblicke in den Abgrund ermöglichen. Den Besucher trennt ein Gitterrost und am Ende der Stahlarme eine Glasscheibe von dem tiefen, tiefen Tal. Dies ist eigentlich kein Ort für Menschen mit Höhenangst. Außer man will testen, ob die Angst noch da ist.

Aus der Gondel der Alpspitzbahn sehen die schroffen Hänge von Alpspitze, Jubiläumsgrat, Zugspitze und Waxenstein vor allem zu hoch und zu steil für Flachlandbewohner aus, der Magen hebt sich sanft bei der Vorstellung, gleich über die Felsen hinauszutreten.

Bild: K. Schnitzler

2. Juli 2010, 22:21 2010-07-02 22:21:34  © sueddeutsche.de/kaeb