Dass Wasser nicht nur ein Lebenselixier ist, sondern auch ein vielseitiges Heilmittel, wussten schon die alten Römer.

"Sanus per aquam", auf Deutsch "gesund durch Wasser" lautete ihr Motto, das einem heute in abgekürzter Form (Spa-Bereich) in fast jedem Wellness- Tempel oder besseren Hotel begegnet. Wasseranwendungen (Hydrotherapien) lindern Gelenk- und Muskelbeschwerden und stärken den Kreislauf und das Immunsystem. Typische Anwendungen sind Kneippsche Güsse, Bäder, Wickel oder Dampfsaunen. Durch unterschiedliche Wassertemperaturen wird der Organismus Reizen ausgesetzt, die entspannungs- oder durchblutungsfördernd wirken.

Die tragbare Pumpe "J-300" war 1956 der letzte Schrei in der Hydrotherapie (© )

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In der Medizin und Physiotherapie sind hydrotherapeutische Verfahren inzwischen anerkannt und gängig - ob es sich nun um das Wechselbad (abwechselnd kalt und warm), die Hydromassage (Wassertemperatur von 35 Grad Celsius) oder um die Unterwasserstrahlmassage handelt, bei der man in einer großen Wanne mit Warmwasser von 35 bis 37 Grad Celsius liegt und mit einem starken Wasserstrahl massiert wird. Whirlpoolwannen mit eingebauten Düsen, wie sie unter anderen Jacuzzi herstellt (und von Roy Jacuzzi bereits im Jahr 1968 erfunden wurden), sind heute in allen erdenklichen Formen erhältlich. www.jacuzzi.de

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