Ein Tourist aus München meinte, den Franz-Josef-Gletscher in Neuseeland mit Hilfe seiner Sprühdose verschönern zu müssen. Dummerweise wurde er dabei fotografiert.

Der Franz-Josef-Gletscher auf der Südinsel Neuseelands (Foto: Tourism New Zealand)

Ein Tourist aus München, der in Neuseeland einen Gletscher mit Graffitis besprüht hat, hat sein Werk unter Aufsicht in mühevoller Arbeit wieder entfernen müssen.

Auf Geheiß der Behörden säuberte der 28-Jährige die verschandelte Landschaft im UNESCO-Weltnaturerbe und entkam damit einer Anklage, berichtete die Zeitung The Press. Ein Polizeisprecher erklärte, der Mann habe eineinhalb Tage gebraucht, um seine Graffitispuren zu entfernen und dabei auch den Ärger anderer Touristen über sein Verhalten zu spüren bekommen.

Englische Urlauber hatten den Sprayer dabei fotografiert, wie er Felsen und Eis des Franz-Josef-Gletschers im Westland-Nationalpark mit der Spraydose bemalte. Sie übergaben die Fotos Mitarbeitern der Naturschutzbehörde, die die Polizei informierten.

Der Deutsche wurde daraufhin festgenommen, als er in einen Bus stieg, um das Dorf Franz Josef auf der Südinsel zu verlassen.

(AP/dpadd)

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Leserkommentare (13)



26.02.2008 17:22:12

Mr Careful: 25000 Dollar Bussgeld und lebenslanges Einreiseverbot haetten gutgetan

Es war einmal eine Zeit, wo Eltern ihren Kindern noch Anstand, Ruecksicht, Moral und sonstige positive Dinge beibrachten...

Heute werden Kinder mit Hollywood-Ideologie geimpft und die Ergebnisse sind dementsprechend.

Eigentlich fehlen mir jegliche Worte bei einem solchen Bericht, aber es faellt mir hier ein Witz ein, der der Wahrheit gar nicht so fern liegt:

"Klagt ein Planet dem anderen, dass er unter 'Homo Sapiens' leidet, entgegnet der andere "Das vergeht - hatte ich auch mal".


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