In Hessen zeichnet sich laut Umfrage ein Regierungsbündnis von Union und FDP ab. 41 Prozent der Befragten wünschen sich Roland Koch im Amt.
Rund sechs Wochen vor der Landtagswahl in Hessen zeichnet sich laut einer ZDF-Umfrage ein Regierungsbündnis von Union und FDP ab. Die CDU käme demnach auf 41 Prozent der Stimmen, die FPD auf zwölf Prozent. Damit hätten CDU und FDP zur Zeit eine regierungsfähige Mehrheit.
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41 Prozent der Befragten wünschen sich Roland Koch weiterhin als Ministerpräsident. (© Foto: Reuters)
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Eine Koalition aus CDU und FDP findet von allen Koalitionskombinationen die größte Unterstützung: Diese fänden 47 Prozent gut, 34 Prozent schlecht und 15 Prozent wäre es egal. Auf die größte Ablehnung stößt eine Koalition aus SPD, Grünen und Linke, die von 71 Prozent als schlecht bewertet wird, von 14 Prozent als gut und 11 Prozent wäre sie egal.
Während auch die Grünen punkten - laut Umfrage liegen sie bei zwölf Prozent -, sackt die SPD auf ein historisches Tief von 26 Prozent ab. Die Linken wären mit fünf Prozent im Parlament. Die Umfragewerte spiegeln laut ZDF die aktuelle Stimmung wider.
41 Prozent sehen Koch als Ministerpräsident, 34 Prozent Schäfer-Gümbel
In der Frage nach dem gewünschten Ministerpräsidenten fällt der Vorsprung des Amtsinhabers Roland Koch vor seinem Herausforderer Thorsten Schäfer-Gümbel weniger deutlich aus als zwischen ihren Parteien: Genauso viele wie unmittelbar vor der Landtagswahl im Januar, nämlich 41 Prozent, wünschen sich Roland Koch als Ministerpräsidenten, 34 Prozent sprechen sich für Schäfer-Gümbel aus.
Neun Prozent wollen weder den einen noch den anderen und 16 Prozent können sich nicht entscheiden, weil ihnen insbesondere der SPD-Kandidat nicht ausreichend bekannt ist. Allerdings verfügt Roland Koch mit 83 Prozent in den Reihen der CDU-Anhänger über einen deutlich größeren Rückhalt als Thorsten Schäfer-Gümbel bei den SPD-Anhängern (67 Prozent).
Bei der Bewertung auf der +5/-5-Skala wird das unterschiedliche Profil der Spitzenkandidaten deutlich: Zwar unterscheidet sich die Bewertung in der Gesamtheit der hessischen Wähler von Roland Koch mit einem Durchschnittswert von 0,0 kaum von der Bewertung von Thorsten Schäfer-Gümbel mit 0,1.
45 Prozent der Hessen trauen sich kein Urteil über Schäfer-Gümbel zu
Roland Koch polarisiert allerdings viel stärker, das heißt er erhält im eigenen Lager deutlich positive Werte (CDU-Anhänger 2,8; FDP-Anhänger 1,0) und wird im gegnerischen Lager deutlich negativ bewertet (SPD-Anhänger: minus 1,5; Grüne: minus 3,1).
Die Werte von Thorsten Schäfer-Gümbel hingegen unterscheiden sich bei den verschiedenen Parteianhängern nicht so stark (Anhänger der CDU und der FDP: minus 0,6; der SPD: 1,6 und der Grünen: 0,2). Allerdings trauen sich 45 Prozent aller Hessen kein Urteil über ihn zu, bei Roland Koch sind das nur 4 Prozent.
Mit minus 2,2 erhält die SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti eine extrem negative Beurteilung. Selbst bei den SPD-Anhänger wird sie lediglich mit minus 0,1 bewertet.
Die Interviews für das ZDF-Politbarometer wurden in der Zeit vom 1. bis 4. Dezember 2008 unter 1.145 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben.
(suedddeutsche.de//akh/gba)
Debatte über Militäreinsatz in Syrien
Auf vielfachen Wunsch der Medien, besonders natürlich des Senders mit dem zweiten Auge, wird die schwarzgelbe Mehrheit Wirklichkeit werden. Es ist schon erstaunlich was sich der sogenannte mündige Bürbger so alles einschwätzen läst.
pira26:"Ist Lafontaine schon aus seinen Arbeiter- und Bauernvillen ausgezogen?"
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mit dem schloß bellevue , dem amtssitz von horst köhler , kann lafontaine freilich nicht mithalten. ;-)
41 Prozent der Befragten wünschen sich Roland Koch im Amt.
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warum denn so plötzlich?
etwa dafür, dass er die abschaffung der studiengebühr behindert hat? oder was hat er sonst so großartiges in den letzten 12 monaten vollbracht ?
Nach dem Wahlergebnis gab es eine Mehrheit links von FDP/CDU. Frag ich mich wieviel es wohl wen gekostst hat das die vier in der Schlußphase ihr "Gewissen" entdeckt haben.
Ohoh... welch große Katastrophe! Da will doch tatsächlich die Mehrheit der hessischen Wähler nicht so wählen, wie es die linken Kommentatoren hier gerne hätten und lassen sich trotz massiver Kampagnen vor der Wahl in diesem Jahr nicht davon abbringen, Koch gut zu finden!
Das ist natürlich schrecklich und muss sofort irgendwie revidiert werden!
Es war ja schon schlimm genug, dass bei der letzten Wahl die zweitstärkste Partei nicht in der Lage war gegen den Mehrheitswillen der Hessen eine Koalition zu bilden... tststs sowas aber auch! Das ist schon ein Kreuz mit diesen dämlichen Mehrheiten in diesen blöden Demokratien!
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