Beim zweiten Anlauf zur Macht will Hessens SPD-Chefin Ypsilanti das Bild von der machtbesessenen Trickserin unbedingt vermeiden - doch darin steckt mehr Wahrheit, als ihr lieb sein kann.
Es dürfte in den nächsten Wochen einen Begriff geben, den das politisch interessierte Publikum schon bald nicht mehr wird hören können.
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Andrea Ypsilanti (© Foto: ddp)
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Hessens SPD wird ihn in der Außendarstellung inflationär gebrauchen: den Begriff des "offenen Prozesses". Dass man nun einen neuen Anlauf in Richtung Wiesbadener Staatskanzlei nehme, wird man dagegen in öffentlichen Stellungnahmen nicht so häufig hören.
Dahinter allerdings steckt nicht nur die PR-Strategie Andrea Ypsilantis, die das von ihr im März gemalte Bild der machtbesessenen Trickserin diesmal unbedingt vermeiden will. Schaut man sich den Begriff einmal näher an, stellt man fest, dass darin deutlich mehr Wahrheit steckt, als Ypsilanti lieb sein kann.
Dem bisherigen Fahrplan nach ist es noch Monate hin, bis sie sich im Landtag zur Wahl stellen kann; noch gibt es auf diesem Weg unendlich viele mögliche Bruchstellen. Die eigene Partei hat Ypsilanti soeben hinter sich versammelt; auch wenn man sich in der Hessen-SPD in den nächsten Wochen noch viele Scharmützel liefern wird - die potentiellen Stolpersteine liegen nun ganz woanders.
Die Linke, aus deren Reihen dieser Tage zahlreiche widersprüchliche Positionen zum Thema Rot-Grün-Rot zu vernehmen sind, muss nun ihre Basis hinter das Projekt bekommen, so sie das überhaupt will, was man ob der aktuellen Kakophonie nicht immer so recht weiß.
Ypsilanti hat sich schwer genug damit getan, die eigenen Reihen zumindest für den Moment zu schließen. Ihr Einfluss auf die Linke ist begrenzt, deshalb wird sie nun vor allem Ruhe bewahren müssen. Im März hat sie das nicht geschafft. Das hessische Spiel, es ist auch ein Geduldsspiel, hat gerade erst begonnen.
(SZ vom 14.8.2008/vw/odg)
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Wer wo an welchem Sessel klebt, haben uns Politiker aller Parteien schon des öfteren vorgeführt.
Aber Herr Koch hat nun mal nach der hessischen Verfassung keine andere Wahl, als geschäftsführend Ministerpräsident zu bleiben, bis er eben abgewählt oder wiedergewählt wird, und zwar vom hessischen Landtag. Selbst wenn er das nicht wollte, so muss er jedoch. Und zwar bis Frau Ypsilanti sich endlich mal entscheidet, ob sie sich nun zur Wahl stellt oder nicht.
Beleidigungen des politischen Gegners ist keine Form der Auseinandersetzung.
Köstlich..
...diese verbalen Schlagabtausche zwischen sogenannten Rechten und eben Andersdenkenden (hier im Forum meistens pauschal als "Linke" tituliert).
Lasst diesen machtgeilen Lügenbaron R. K. doch ruhig an der Macht. Es folgt was immer kommt wenn Pseudochristen an die Macht kommen. Der ausufernden Verschuldung wird der wirtschaftliche Ruin zwangsläufig folgen und ein bißchen was lässt sich immer in schwarze Kassen abzweigen. Berlin und Bonn lassen grüssen, die Berliner Bank wurde von den Schwarzen um Diepgen bankrott gewirtschaftet, Kohl hat die Verschuldung im Bund auf die Spitze getrieben ebenos die Steuern und Abgaben.
K. fehlt jeder Bezug zur Realität, von irgendwelchen sozialen Kompetenzen ganz zu Schweigen. Lasst ihn nur machen den Spendenlügner K., schliesslich haben es die Hessen dank ihres stupiden Wahlverhaltens nicht anders verdient.
LOL Merken Sie was? Herr Patriot?
Es war doch schon immer so, nur wer vor der Wahl das Stimmvieh am dreistesten belügt und nach der Wahl am geschickesten betrügt, hat die Chance auf ein hohes Amt. Und dabei immer schön auf die Vergesslichkeit des Stimmviehs bauen.
Das gilt leider für beide deutschen Volksparteien.
Die Griechen waren nicht nur die ersten die "demos cratos" in Form der attischen Demokratie erfunden und praktiziert haben, sie waren auch die ersten die die signifikanten Schwächen dieser politischen Ordnung erkannt haben. Dabei sind sie schon sehr früh darauf gekommen, dass eine Staatsform die Seitens der politischen Klasse regelrecht zum lügen und betrügen einlädt und in der das Wahlvolk käuflich ist, niemals als optimale Staatsform bezeichnet werden kann!!!!
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