Romano Prodi; AFP

Auch Berlusconis Vorgänger Romano Prodi scheint Macht zu fesseln. Im Januar 2008 versucht Staatspräsident Giorgio Napolitano sein Bestes, den Ministerpräsidenten nach immer desaströseren Zuständen im italienischen Parlament zum Rücktritt zu überreden.

Vergeblich, der 68-Jährige schlägt alle Empfehlungen aus und stellt sich im Frühjahr 2008 - bereits zum zweiten Mal - einer äußerst riskanten Vertrauensabstimmung im Senat. "Italien kann sich den Luxus nicht leisten, meine Regierung zu stoppen", sagt Prodi selbstgefällig - und verliert.

Nach 20 Monaten an der Regierung muss auch er seine Niederlage einsehen und erklärt reumütig seinen Rücktritt.

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8. Mai 2007, 08:03 2007-05-08 08:03:00