Woher stammen die amerikanischen Geheimdokumente? Wie aussagekräftig sind Urteile über Teflon-Merkel und den arroganten Westerwelle? Und was können sie anrichten? Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Wikileaks-Enthüllung im Überblick.
Die Menschen hinter der Internetplattform Wikileaks haben sich nicht auf ihre Medienpartner verlassen, um dem Skandal einen Namen zu geben: Die Adresse der Datenbank, die knapp 250.000 zum Teil geheime Dokumente des US-Außenministeriums im Internet zugänglich macht, lautet http://cablegate.wikileaks.org.
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Die Internetseite von Wikileaks mit einer Depesche, in der Bundeskanzlerin Merkel (CDU) mit "Angela 'Teflon' Merkel" betitelt ist. Für die Bundesregierung sind die Analysen "nicht sehr interessant" und "eher auf einem Niveau des Lästerns" einzuordnen. (© dpa)
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Was sind Cables?
Cable steht für Kabel, ein veraltetes Wort für ein Telegramm. Und die Endung -gate ist eine Anspielung auf die Watergate-Affäre, die 1974 den US-Präsidenten Nixon zu Fall brachte. Ob die Wikileaks-Veröffentlichungen eine ähnliche Sprengkraft haben, ist noch unklar. In jedem Fall schaden sie den USA, denn diese Kabel-Nachrichten sollten nie die Öffentlichkeit erreichen.
Die Erstellung solcher Depeschen ist so alt wie die Diplomatie selbst: Seit einigen Jahrhunderten hören sich Abgesandte im Ausland um, sammeln ihre Erkenntnisse und übertragen sie an die zuständigen Stellen in ihrer Heimat. Obwohl das längst nicht mehr per Telegramm geschieht, sprechen Diplomaten noch immer davon, Depeschen zu "kabeln", also durch die Telefonleitung zu schicken.
Die Berichte werden oft von Botschaftern oder Konsuln in den jeweiligen Ländern verfasst - viel häufiger jedoch von ihren Mitarbeitern. Sie enthalten Einschätzungen zur politischen Lage, Hintergrundinformationen oder auch Persönlichkeitsstudien einzelner Politiker.
Je nach Brisanz der Depeschen werden sie unterschiedlichen Geheimhaltungsstufen zugeordnet. Gut die Hälfte der jetzt veröffentlichten Kabel unterliegt keiner Geheimhaltungsstufe, etwa 40 Prozent sind als "vertraulich" eingestuft und sechs Prozent als "geheim". Ein vergleichsweise kleiner Teil - etwa 4000 der insgesamt knapp 250.000 Dokumente - trägt den Vermerk "secret/noforn" (no foreigners). Sie sind so brisant, dass sie auf keinen Fall in die Hände von Ausländern gelangen sollen.
Dass sie nun der ganzen Welt zugänglich sind, ist für die Amerikaner schmerzlich - auch wenn viele Depeschen nicht mehr sind als äußerst subjektive Eindrücke von Diplomaten.
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Im Grunde genommen war das doch die Veröffentlichung von den Personal Akten der Politiker in der Administration der USA.
Die geheime nur für Member einsehbare!
Das ist der GAU
Dafür musste aber Hillary Clinton den ganzen Diplomatischen Zirkus in Gang setzen und sich entschuldigen!Das war aktuell genug denke ich!
hat der Guttenberg gesagt, den Westerwelle find er aber doof ...
Demnächst klärt RTL 2 die ganze Affäre in einer Doku-Soap auf. Arbeitstitel: "Tri-tra-trullala".
Merken wir noch was?
...
Nun ob diese Enthuellungen so neu und brisannt sind wie dagestellt ? Nun nicht in jeden Fall, vieles was da in der vertraulichen Kueche der Diplomatie so ablaeuft,ist jeden bekannt. Die Frage draengt sich auf wie kann es sein, dass solche Dokumennte die ja zumindest vertraulich sein sollten, in jeder Klatschzeitschrift zu finden sind. Dieses Raetsel hat dieser Bericht auch nicht veroeffentlicht. Nun der Umkehrschluss ist doch der,dass sich Arroganz des Grossen und Maechtigen Partner,oder Freundes die Mittel sind,die in der alten Diplomatensprache nie vorkommen duerfen.Das sind Erkentnisse die so alt wie die Diplomatie insgesammt sind. Also der beste Schutz vor Enthuellungen ist die Ehrlichkeit und das Vertrauen,hier gibt es nichts zu verbessern.Was da in einzelnen abgelaufen ist,hat viel mit der neuen Generation zu tun,bei der die Ehrlichkeit u.s.w. Sekundaertugenden sind,nun dafuer gab es diese Rechnung,nur ob die so aufgeht ?
Die Veröffentlichung scheint für viele schlimmer zu sein als der GAU der Aussagen!Es ist doch gut zu wissen das die USA diverse Politiker wie wir sehen aber es nicht laut sagen!
Paging