Warme Worte vom Amtsvorgänger: Wie Altkanzler Helmut Schmidt die Verdienste Helmut Kohls um die deutsche Einheit hervorhebt - und weshalb DDR-Bürger sein Haus belagerten.
Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat die Rolle seines Amtsnachfolgers Helmut Kohl in der Wende-Zeit vor 20 Jahren hervorgehoben.
Regierte von 1974 bis 1982 die Bundesrepublik: Helmut Schmidt, hier im Mai 2009 (© Foto: dpa)
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"Diese Chance hätte jeder gern gehabt - ob Willy Brandt, Helmut Schmidt oder eben Helmut Kohl!", sagte der SPD-Politiker der Bild-Zeitung. "Wichtig war, dann auch im entscheidenden Moment das Richtige zu tun."
Als Schmidt weinte
Vor allem der Zehn-Punkte-Plan, den Kohl nach dem Mauerfall im November 1989 vorgestellt hatte, habe der christdemokratische Kanzler laut Schmidt "glänzend angepackt".
Er selbst habe damals nicht damit gerechnet, dass die Wiedervereinigung zu seinen Lebzeiten geschehen könnte.
20 Jahre nach dem Mauerfall sind Ost und West nach Ansicht Schmidts noch nicht ganz zusammengewachsen. "Der Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen", so der 90-Jährige.
"Wir sind noch immer am Zusammenwachsen und werden es auch weiter tun." Er selbst habe den 9. November 1989 vor dem Fernseher verbracht: "Dort sah ich, wie die schreckliche Teilung Deutschlands friedlich, ohne einen Schuss, überwunden wurde - und mir kamen die Tränen."
Tags darauf seien bereits die ersten Schmidt-Fans aus der DDR in Hamburg angekommen, erinnert sich Schmidt: "Da war unser Haus belagert von DDR-Bürgern, die sich mit ihrem Trabbi durchgekämpft hatten bis nach Hamburg-Langenhorn, um zu sehen, wo diese Schmidts wohnen."
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(AFP/dpa/odg/mati)
Reiseknigge: Türkei
da macht mich einer gleich 2x an , und Sie lassen nicht eine Antwort( von 3 Versuchen) durch ? !
Einige Zitate von @ drkosel :
"""" " Ein Staat( polis) kann nur gedeihen, wenn der Boss ( Tyrann) absolut integer ist". """"
Tja, wer noch auf der Stufe des Tyrannen stehen geblieben ist.....
Die Demokratie aber wird auch mit Fehlern der Regierenden fertig!
""""" Der muß noch für die verschrobensten Vergleiche herhalten, bei Zeitgenossen , die auf einem Auger blind sind """"" ...... wie vielleicht der user drkosel, der kein gutes Haar an Kohl läßt?
Denn Kohl wurde ja auch bestraft für seine eigenen Verfehlungen.
Die Wiedervereinigung aber hatte er sehr gut gemanagt und war genau der richtige Kanzler zur rechten Zeit. Denn mit Helmut Schmidt hätte das nicht geklappt, das wäre bei Maggie Thatcher und den Briten und Gorbi und den Russen sicher nicht so möglich gewesen, denn Schmidt stand auch für ein Deutschland, mit dem die Briten und die Russen mehr die Vergangenheit verbanden, und mit O. L. ebenfalls nicht, denn der wollte ja die Einheit nicht, wie andere seiner Couleur, aber die Dynamik aus der DDR ging ja genau in diese Richtung. ("Wenn die DM nicht zu uns kommt, dann kommen wir zur DM") Kohl hatte das aber erkannt und es eingebaut in seine eigene Politik.
Der gemütliche Dicke aus der Pfalz und überzeugte Europäer war der genau richtige Mann dafür, zur rechten Zeit am rechten Platz der rechte Mann, der seine und auch Deutschlands Chance instinktsicher erkannte.
Einige Zitate von @ drkosel :
""""" Im Übrigen pfeift der darauf, ob ihm die Nachwelt Kränze bindet , der hat an sich selbst genug, so uneitel, wie ich ihn einschätze"""""
Selten so gelacht, Oskar, der Egomane und "uneitel"........
"""" Und Größe, die überdauert ( 2500 Jahre ) finden Sie z. B. bei Aristoteles""" ...aber doch nicht bei Oskar L., dem kleinen Napoleon von der Saar und Kurzzeit-Finanzminister unter Schröder, und auch nicht bei Marx.
"""" Totschlagargumente ( " dann hauen Sie doch ab" ) """"" .....sagte jetzt gerade doch noch wer zu wem? Oha......
"""" da hilft Ironie wenig """"" entweder - oder, wertester drkosel.
Wollen Sie selber denn in Zukunft darauf verzichten - oder nicht oder wie oder was?
Wenn Sie sich auch da dann noch mal entscheiden können, dann bitte ebenfalls eine Ansichtskarte schicken, wäre nett, wenn man wüßte, woran man ist.
Hier arbeiten sich eben immer noch einige der userInnen am Helmut Kohl ab, gegen den die SPD damals dann noch den Oskar L. ins Rennen schickte, mit dem aber wäre die einmalige Chance für die Wiedervereinigung vertan worden.
Kohl aber hatte das gepackt, auch wenn er anderes vergeigte.
Und was am Ende mehr zählt, das trägt seine Handschrift:
Die deutsche Einheit in Frieden und Freiheit mit seiner wichtigen und unbestreitbaren Mitwirkung erreicht zu haben.
Und das ist auch gut so, auch wenn sie noch nicht ganz vollendet ist......
selbstaendig
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da hilft Ironie wenig, und Totschlagargumente ( " dann hauen Sie doch ab" ) sind sowieso nicht diskursfähig. Wen wollen Sie denn mit " Oskaristen" beleidigen ? Der muß noch für die verschrobensten Vergleiche herhalten, bei Zeitgenossen , die auf einem Auger blind sind . Im Übrigen pfeift der darauf, ob ihm die Nachwelt Kränze bindet , der hat an sich selbst genug, so uneitel, wie ich ihn einschätze ( als Physiker seines Zeichens). Dem brauchen Sie nix von der Winzigkeit des Menschen (im Universum) zu erzählen.Und Größe, die überdauert ( 2500 Jahre ) finden Sie z. B. bei Aristoteles : " Ein Staat( polis) kann nur gedeihen, wenn der Boss ( Tyrann) absolut integer ist". Da siehts schlecht aus für solche Krämerseelen wie Kohl u Co ! .
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