Weihnachtsgottesdienst im Irak Anschlag vor Kirche - mindestens 35 Tote

Nach einem Anschlag im Irak sind mindestens 35 Menschen getötet worden. Die Bomben explodierte in der Nähe einer Kirche. Bei den Opfern handelt es sich hauptsächlich um Christen.

Mindestens 35 Menschen sind am Mittwoch bei der Explosion zweier Autobomben nach einem Weihnachtsgottesdienst im Irak getötet worden. 56 weitere Personen erlitten Verletzungen. Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben der Polizei überwiegend um Christen.

Die Bomben detonierten auf einem Maktplatz in der Nähe einer Kirche im südlichen Stadtviertel Dora, der auch von Christen besucht wird. Zum Zeitpunkt des Anschlags waren gerade Gläubige aus der Weihnachtsmesse gekommen.

Im Irak hat die Gewalt zuletzt deutlich zugenommen. Im Jahr 2013 sind nach Schätzungen der UNAMI, einer von den Vereinten Nationen eingesetzten Kommission, 7000 Menschen getötet worden. DIe Schätzungen umfassen den Zeitraum bis Oktober.

Sunnitische Aufständische wie die Extremistenorganisation al-Qaida verstärkten ihre Angriffe. Sie attackierten Zivilisten, Sicherheitskräfte und mutmaßliche Unterstützer der von Schiiten geführten Zentralregierung in Bagdad.