Lange hat der frühere CSU-Chef geschwiegen, nun meldet sich Theo Waigel zur Wort - und verhehlt seine Abneigung gegen seinen alten Rivalen Edmund Stoiber nicht.

Waigel zeigte sich im Gespräch mit der Bunten entsetzt über den Zustand der CSU. "Die Partei ist in der größten Krise seit 1948. Der gegenwärtige Zustand widert mich an", sagte Waigel dem Magazin.

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Waigel war als CSU-Chef ein potenzieller Nachfolger des damaligen Ministerpräsidenten Max Streibl, der wegen der "Amigo-Affäre" 1993 seinen Stuhl räumen musste.

In einem Machtkampf setzte sich schließlich der heutige Regierungschef Edmund Stoiber durch, der zurzeit gegen innerparteilichen Widerstand um seine Macht kämpft. Später übernahm Stoiber von Waigel auch den CSU-Vorsitz.

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(AP)