Bundeskanzlerin Angela Merkel wirft der SPD vor, sie spiele mit den Ängsten der Bürger - greift aber Frank-Walter Steinmeier nicht direkt an. Das erledigen andere.
Die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für "klare Verhältnisse" in Deutschland geworben. Aus ihrer Sicht wäre dies erreicht, wenn Union und FDP bei der Bundestagswahl mehr Stimmen erhielten als SPD, Grüne und Linkspartei.
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Angela Merkel lässt sich von ihrer Partei feiern. (© Foto: AP)
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Merkel lobte zwar die Arbeit ihrer eigenen Regierung. "Niemals werde ich zu denen gehören, die das schlecht reden, nur weil Sozialdemokraten dabei waren", sagte sie bei einer Wahlkampf-Auftakt-Veranstaltung in Düsseldorf drei Wochen vor der Bundestagswahl. Nun aber gehe die Zeit für diese Regierung der großen Koalition zu Ende. Das Land brauche eine "neue Regierung aus Union und FDP".
Mit Blick auf die Sozialdemokraten sprach sie von Zerrissenheit bezüglich des Umgangs mit der Linkspartei. "Gönnen wir ihnen eine Pause, da können sie sich erholen und zwar in der Opposition", sagte Merkel. Sie hielt der SPD Realitätsverlust vor, weil diese die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen als Rückenwind erachte.
Als letzten Ausweg versuche die SPD nun, mit den Ängsten der Bürger zu spielen und gegen eine schwarz-gelbe Koalition anzukämpfen. "Aber die Menschen wählen nicht die Angst, sondern die Zuversicht", sagte die CDU-Vorsitzende unter starkem Beifall der Zuhörer. Merkel hielt der SPD "eine schwarz-gelbe Sockenkampagne" vor. Zudem sei es unglaubwürdig, gegen die FDP Wahlkampf zu machen, dann aber in einer Ampel-Koalition mit den Liberalen regieren zu wollen.
Mit der Veranstaltung für Parteimitglieder und Anhänger wollte die CDU, die in diesem Jahr anders als die Konkurrenz keinen gesonderten Wahl-Parteitag veranstaltet, den Beginn der heißen Phase des Wahlkampfs markieren und die Geschlossenheit untereinander, aber auch mit der Schwesterpartei CSU demonstrieren. Deren Vorsitzender Horst Seehofer versprach der CDU die volle Unterstützung seiner Partei. Man habe die SPD in Bayern bei der Europawahl auf ein Wahlergebnis von zwölf Prozent "abgenagt bis auf den Knochen", sagte Seehofer. "Und am 27.September machen wir uns an den Knochen."
Anders als Merkel griffen Seehofer und andere Redner den SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier wiederholt direkt an. Seehofer, nannte es "einen Glücksfall der Geschichte", dass die Union in der Finanz- und Wirtschaftskrise mit Angela Merkel die Kanzlerin stelle. "Wir fördern die Leistung und schreiben nicht Pläne", sagte Seehofer in Anspielung auf den Deutschland-Plan von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier. Wer Pläne schreibe, müsse später den Leuten immer erklären, warum das Plansoll nicht erfüllt sei.
CDU-Parteivize Jürgen Rüttgers bezeichnete Steinmeier als einen "Mann von gestern" und "matte Kopie von Gerhard Schröder". Hessens Ministerpräsident Roland Koch, wie Rüttgers Parteivize, warnte vor einer rot-rot-grünen Koalition im Bund. Wer bereit gewesen sei, mit den Stimmen der Linken eine Bundespräsidentin zu wählen, aber behaupte dies für das Amt des Bundeskanzlers nicht zu tun, sage "nicht die Wahrheit", so Koch. Christian Wulff, ebenfalls stellvertretender Parteivorsitzender und Ministerpräsident Niedersachsen, sagte, Steinmeier sei ein guter zweiter Mann hinter Gerhard Schröder gewesen.
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(SZ vom 07.09.2009/segi)
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Diese Endscheidung hat sich von selber erledigt ich wähle Links. Warum? darum
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Alle werden wieder in ein Bod gezogen und müssen daran glauben auch wir die für 3,45 Brutto die Stunde Arbeiten und jetzt eventuell auch noch Sonntags also 7 Tage die woche a. 8 Std Täglich. So hatt sich unser Arbeitgeber heute geäußert. dabei gibt es ab dem 01.01.2010 keine SMBA also die Saison Mehrbedarf Ausgleichszahlung. wenn das den so ist gehe ich nicht mehr Arbeiten. das ist in der landwirdschaft ein Knochen job. Juni Juli Graucht man auf Knien über dem Acker Unkraut zupfen das gibt Hornhaut auf den Knien den Finger Gelenke rücken die mit schmerzen verbunden sind
Hier der Link zu Westerwelles Äußerung: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=785956
Ich wähle Links weil SPD und CDU uns hat so Tief sinken lassen. das wir jetzt alle versklavt werden. ich hoffe und wünsche es mir das alle mit machen. Ja es gibt auch faule Menschen aber die kosten dem Staat kein vermögen. das was wirtlich dem Staat Geld Kostet sind Manager Politiker mit Hohen Abfindungen weil sie den Staat in den Ruin getrieben haben und uns so abrutschen lassen haben.
...soll mal lieber aufpassen, wie er Arbeitnehmer in Rumänien bezeichnet!!!
Gruß Balldieb
Merkels Rede hat ja schon einen ziemlichen Rang zum Lächerlichen, ihre Partei nutzt die Linke seit ihrem Entstehen, um in der Bevölkerung Angst vor dem Linksruck zu verbreiten, und jetzt greift sie die SPD an, weil die widerum Angst vor dem Rechtsruck/Turbokapitalismusruck oder wie auch immer machen. Liebe Frau Kanzlerin, in unserem Land liegen die meisten Arbeitsplätze nicht bei den Banken, sondern in Industrie und Handwerk. Für Banken und Großunternehmen mag eine Schwarz-Gelbe-Regierung ja gut sein, für die restlichen 99% der Bevölkerung aber ganz sicher nicht.
Demokratisch ist doch wohl vor allem die Meinungsvielfalt und die Akzeptanz von Andersdenkenden.
Die LINKE fordert mitnichten die Abschaffung Deutschlands zu Gunsten eines neo-sozialistischen Utopia wie hier immer gerne von Polemikern propagiert wird. Sie vertritt eben kontroverse Positionen, die kritisch hinterfragt und bewertet werden müssen.
Aber es ist natürlich einfacher zu sagen, dass ihre Wähler linksradikal sind anstatt sich wirklich damit auseinander zu setzen.
Verstehen sie mich nicht falsch, ich sehe die linken Luftschlösser genauso kritisch wie den schwarz-gelb gefärbten sozialen Polarwind, der uns das Fürchten lehren wird nach dem 27.9. - nur kann ich wenigstens behaupten mich damit ernsthaft befasst zu haben anstatt es pauschal als "radikal und undemokratisch" zu brandmarken...
Jemand wie sie, der ein solch unsägliches Zitat eines ausgewiesenen Geschichtsrevisionisten wie D. Hoggan auf seiner Seite zum Besten gibt ohne dafür gemaßregelt zu werden, sollte doch am ehesten die demokratische Errungenschaft der Meinungsvielfalt und der Toleranz zu schätzen wissen.
mfg,
Raoul Duke
die Korrektur erfolgte umgehend. Mit Ihren Äußerungen haben Sie sich als Diskussionspartner erfolgreich selbst diskreditiert. Und korrespondierend mit Ihrer undemokratischen Haltung Andersdenkenden gegenüber darf man nun mit gutem Recht behaupten: Sie, haben den Boden der Verfassung und das Fundament der Gesellschaft verlassen. Herzlichen Glückwunsch.
Dennoch: eine Frage dürfen Sie mir noch beantworten - Arzt oder Anwalt?
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