Der US-Wahlkampf bleibt spannend: Barack Obamas zuletzt komfortabler Vorsprung wird wieder kleiner. Er liegt nur vier Punkte vor seinem Konkurrenten McCain.
Der Vorsprung des demokratischen Kandidaten bei der US-Präsidentenwahl, Barack Obama, schrumpft. Nach einer Umfrage von ABC News und der Washington Post führt Obama nur noch mit 50 Prozent vor seinem republikanischen Konkurrenten John McCain, der auf 46 Prozent kommt.
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John McCain (r.) macht gegenüber Barack Obama wieder Boden gut. (© Foto: dpa)
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Vergangene Woche hatte der Kandidat der Demokraten noch einen Vorsprung von neun Prozentpunkten. Allerdings gelang es Obama der Umfrage zufolge, bei den zwar bei den parteiunabhängigen Wechselwählern Boden gut zu machen, auch wenn McCain in dieser möglicherweise entscheidenden Gruppe weiter vorne lag.
Der Kandidat der Republikaner habe Mühe, gegen das weitere Absinken der Popularität seines Parteifreundes, Amtsinhaber George W. Bush, anzukämpfen, erklärte ABC. 70 Prozent der Befragten seien mit Bushs Leistung unzufrieden gewesen, was einen neuen Negativ-Rekord darstellt.
Rockstars wollen Obama helfen
Obama bekommt erneut prominente Unterstützung: Mit einem Benefizkonzert in New York wollen Bruce Springsteen und Billy Joel seinen Wahlkampf unterstützen. Das Konzert soll am 16. Oktober im Hammerstein Ballroom in New York stattfinden - einen Tag nach dem letzten Fernsehduell zwischen Obama und McCain an der Hofstra-Universität im Staat New York. Auch Obama will sich unter die Zuschauer mischen, wie einer seiner Berater bestätigte. Die Tickets für den gemeinsamen Auftritt der beiden Superstars kosten zwischen 500 Dollar und 10.000 Dollar. Die Einnahmen sollen in Obamas Wahlkampfkasse fließen.
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(AFP/Reuters/AP/dafü/ihe)
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