Union und SPD haben sich auf eine deutliche Verschärfungen des Waffenrechts geeinigt. Paintball soll verboten, Waffenbesitzer künftig ohne Verdacht kontrolliert werden.
Die große Koalition hat sich nach Zeitungsberichten auf eine Verschärfung des Waffenrechts verständigt. Die Innenexperten von Union und SPD hätten sich mit Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) auf einen umfassenden Katalog von Änderungen geeinigt, berichten die Berliner Zeitung und die Neue Osnabrücker Zeitung.
Painballspieler bei Berlin: Künftig ein illegales Vergnügen? (© Foto: dpa)
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Demnach sollen Spiele wie Paintball und Laserdom künftig verboten und Verstöße mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro belegt werden. Bei Paintball, auch Gotcha genannt, machen die Spieler mit Farbkügelchen, bei Laserdom mit Laserpistolen Jagd aufeinander. "Dabei wird das Töten simuliert", begründete der stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Bosbach (CDU) das geplante Verbot in der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Auch verdachtsunabhängige Kontrollen von Waffenbesitzern seien beschlossen worden. "Es wird eine Pflicht eingeführt, Kontrolleuren Zutritt in die Wohnung zu gewähren", sagte Bosbach. Wer das grundlos verweigere, müsse mit dem Widerruf seiner Waffenerlaubnis rechnen.
Solche Kontrollen werden von Teilen der Union aber abgelehnt. Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz sagte der Berliner Zeitung, es zeichne sich auch ab, dass sich die Koalition auf die schnelle Einführung eines bundesweiten Waffenregisters und auf eine Amnestie für Besitzer illegaler Waffen einigen könne.
Einig sind sich die Koalitionspartner nach Aussage von SPD-Fraktionsvize Fritz Rudolf Körper auch darin, dass Waffen und Waffenschränke künftig mit biometrischen Systemen gesichert werden.
Weil die Technik noch nicht serienreif sei, werde es aber noch einige Jahre dauern, bis sie flächendeckend eingeführt werden könne. Laut Körper werden die neuen Vorschriften mit Hochdruck ausformuliert und in der kommenden Woche abschließend beraten. Die Änderungen des Waffenrechts würden dann in der letzten Maiwoche in den Bundestag eingebracht.
Die Diskussion über ein schärferes Waffenrecht war nach dem Amoklauf von Winnenden Mitte März aufgekommen. Damals hatte ein 17- Jähriger in seiner ehemaligen Schule und bei seiner Flucht 15 Menschen und schließlich sich selbst erschossen.
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(dpa/woja/bosw)
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Also ich für meinen Teil spiele hin und wieder einmal Paintball, macht mich das wirklich gefährlich, bin ich schon abgestumpft?
Also wenn man meine Freunde, meine Familie oder meine Freundin fragt, werden die wohl mit nein Antworten - oh Gott das macht das ganze ja nur noch viel schlimmer, denn es sind ja immer die von denen man es nicht erwartet.
Aber wieso habe ich dann noch nie daran gedacht einen Amoklauf zu starten?
Also meiner Meinung nach bin ich nicht gefährlich so wie die meisten anderen Paitballspieler wohl auch. Denn was macht man denn beim Paintballen? Man spielt mit Freunden "Räuber und Gendarm unter verschärften Bedingungen" evtl. knüpft man sogar soziale oder freundschaftliche Kontakte und kann das schlecht sein?
Vielleicht sollte man die Herrschaften, welche diesen Sport verbieten wollen, mal fragen ob sie dieses Spiel selbst schon mal gespielt haben - die Antwort wird wahrscheinlich "Nein" lauten, denn wers einmal gespielt hat, weiß, dass dieses Spiel nichts mit Töten zu tun hat.
Mich würde mal eine aussagekräftige Statistik interessieren, welche belegt, dass Paintballspieler gefährlich sind.
.....reiht sich nahtlos ein in all die jämmerlichen Vorhaben der Regierung Merkel. Lange Zeit surfte sie auf der Welle des Wirtschaftbooms ( zu dem sie nichts, aber auch gar nichts beigetragen hatte ) und so ist nicht aufgefallen, dass diese Regierung weder Ahnung noch Mut noch ein Konzept hat oder hatte. Jetzt kommen dümmliche Wahlversprechen und ein bisschen Aktionismus ( Rentner pampern und Randgruppen ohne Lobby dransalieren ), um den einzigen konkreten Punkt im Regierungsprogramm durchzusetzen: Merkel hat die Macht.
[Autofahren, Autos, Werbung für Autos und die schlimme Automobilindustrie müssen verboten werden. Das sind wir den Angehörigen der Opfer in Holland schuldig. ]
Es sind doch nicht die Schuld. Hast du mal beobachtet, wie die Kinder mit den Autos spielen? Bam, Bam, Bam. Das hat bestimmt irgendwelche Auswirkungen, welche sich später dazu verleiten, Autounfälle und Amokfahrten zu veranstallten.
Also verbietet Spielzeugautos! Damit gibt man den Kindern die Möglichkeit, Autounfälle und Co. zu simulieren!
Aber bloss nicht mit Pupen spielen lassen. Die meisten Pupen sind fiktiv Minderjährig. So kann schon das Spielen mit den Barbiepuppen, eine Einstiegsdroge für KiPo sein.
Der Amokautofahrer in Holland fiel mir auch schon ein.
Autofahren, Autos, Werbung für Autos und die schlimme Automobilindustrie müssen verboten werden. Das sind wir den Angehörigen der Opfer in Holland schuldig.
Ehe verbieten ist auch ein sehr sinnvoller Denkansatz. Wieviele Morde, Gewalttaten und Akte der Verzweiflung hat diese schreckliche Institution schon hervorgebracht.
Also weg damit.
Der Bürger ist dumm und macht nur Unsinn mit der Freiheit- daher muss man jeden Bürger vor der Freiheit schützen.
es muss den überlebenden sowie allen angehörigen der betroffenen in winnenden wie blanker hohn vorkommen: da wird die gruppe der paintball-/gotchaspieler fast aus dem nichts heraus als sündenbock für diese unfassbare tat "gefunden". anstatt das naheliegendste zu unternehmen, nämlich eine beschränkung gorßkalibriger waffen, wird eine (rand-)sportart und deren spieler unter generalverdacht gestellt. für schwere waffen soll es lediglich kleinere auflagen geben. ein voller erfolg der waffenlobby. großartig mutet dann der kommentar von herrn bosbach (cdu-vizefraktionsvorsitzender) an: "wir wollen ja nicht die mehrheit an rechtstreuen jägern und sportschützen über die maßen reglementieren." wie schizophren, einer vergleichsweise gering verbreiteten sportart dann aber doch in einem anfall wilden und sinnfreien aktionismus jegliche daseinsberechtigung abzusprechen. in jedem fall stellt sich die frage: warum sind manche gleicher als andere??
Paging