Der Führungswechsel in der SPD kommt bei den Wählern offenbar gut an: In einer neuen Umfrage klettern die Sozialdemokraten um vier Punkte auf 26 Prozent.
Erster Erfolg für die SPD: Der überraschende Führungswechsel stößt bei den Wählern auf Zustimmung. In einer am Dienstag veröffentlichten Blitzumfrage des Instituts Forsa für das Magazin Stern und den Fernsehsender RTL kletterten die Sozialdemokraten von Freitag bis Montag um vier Punkte auf 26 Prozent.
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Das Duo Steinmeier/Müntefering kommt bei den Wählern offenbar gut an: In Umfragen legten die Sozialdemokraten prompt zu. (© Foto: ddp)
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Bereits in der vergangenen Woche hatten sie sich in der wöchentlichen Umfrage von Stern und RTL um einen Punkt auf 22 Prozent verbessert. Die Union konnte dagegen von den Turbulenzen bei der SPD nicht profitieren: Sie verharrte in der Umfrage - wie in den Wochen zuvor - auch am Montag bei 37 Prozent.
Die FDP fiel auf elf Prozent - bereits vergangene Woche büßte sie einen Punkt ein und verlor am Montag erneut einen Punkt. Die Grünen, die in den vergangenen Wochen bei zehn Prozent lagen, sanken am Montag um zwei Punkte auf acht Prozent. Der Wert für die Linke blieb stabil, sie kommt auch nach dem Führungswechsel bei den Sozialdemokraten auf 14 Prozent.
48 Prozent für Schwarz-Gelb
Zusammen liegen Union und FDP mit 48 Prozent damit gleichauf mit SPD, Grünen und Linken. In der vergangenen Woche hatte Schwarz-Gelb mit 49 Prozent noch einen Vorsprung von vier Punkten vor dem linken Wählerlager, das nur 45 Prozent erreichte.
In direktem Vergleich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel schneidet SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier deutlich besser ab als der zurückgetretene Parteichef Kurt Beck. Bei einer Direktwahl des Regierungschefs würden sich 49 Prozent für Merkel und 28 Prozent für Steinmeier entscheiden. Im Vergleich mit Beck büßte Merkel damit acht Punkte ein - vergangene Woche lag sie bei 57 Prozent, 45 Punkte vor Beck.
In der Umfrage beurteilten die Befragten die Personalentscheidungen in der SPD generell überwiegend positiv: 54 Prozent begrüßen die Lösung mit Steinmeier und Franz Müntefering, nur 32 Prozent finden sie nicht gut. Fast jeder Zweite (49 Prozent) glaubt, dass die beiden die SPD aus der Krise führen können.
Ebenfalls die Hälfte der Bürger (52 Prozent) schätzt die Chancen der SPD, bei der nächsten Bundestagswahl ein gutes Ergebnis zu erzielen, nun größer ein. Forsa befragte am 8. September 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei drei Prozentpunkten.
(AP/dmo/ihe)
Wer jetzt noch Herrn Beck die Stange hält, wünscht der SPD nichts Gutes. So langsam trennt sich die Spreu vom Weizen!
Klein Manfred hat also wieder seine Klötzchen gezählt. Und, ei der daus, es sind auf einmal genaus so viele, wie die anderen immer gesagt haben. Donnerwetter!
Lobet die beiden, die dieses "Werk" möglich gemacht haben. Die mit dem Dol.ch im Gewande. Ihnen sei gedankt, dass Güllners forsa auf einmal zählen kann. Ein Wunder!
Ist doch klar, dass der Forsa-Güllner nun seinen phantastischen Umfragen zum unaufhaltbaren Niedergang der SPD nun nach dem vergangenen Sonntag die Erfolgskontrolle nachschiebt. Was man doch alles mit "demoskopischen Umfragen" alles bewirken kann; gell, Herr Güllner??....
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Ganz gut kann man sich hier einen graphischen Überblick über die "Sonntagsfrage" deutscher Institute verschaffen:
http://www.spiegel.de/flash/0,5532,17440,00.html
Auf dem Das SPIEGEL-ONLINE- Umfrage-Barometer kann man einzeln Institue aus- und einblenden und sich so einen guten Eindruchverschaffen. Wenn man eine Kurve mit allen Instituten betrachtet, sieht man regelmässige Zacken (1 mal pro Woche) die stark nach unten ausschlagen. Das ist jeweils Forsa, die Burschen schreiben die SPD in den Keller. Der Unterschied zu allen anderen Instituten beträgt im Schnitt 5%.
Bei Wohlverhalten (wirtschaftsliberaler Küngel und Seeheimer Kreis nach vorn !) werden die Umfragen in Zukunft vielleicht sogar auf 30 % geliftet.
Zuckerbrot und Peitsche - Manipulation der Öffentlichkeit durch getürkte Umfragen....
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