Im Vorwahlkampf 2000 waren sie noch erbitterte Feinde: Jetzt sickert durch, dass sich der amtierende Präsident für den 71-jährigen Bewerber aussprechen will.
US-Präsident George W. Bush will nach Informationen der Washington Post seine "indirekte Unterstützung" für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain erklären.
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Bush und McCain, 2000 noch erbitterte Gegner im Vorwahlkampf der Republikaner, bilden vermutlich eine Allianz für die kommende Präsidentschaftswahl. (© Foto: Reuters)
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Bush wolle sich noch im Laufe des Freitags auf einer Tagung konservativer Republikaner in Washington äußern, ohne dabei McCain allerdings namentlich zu erwähnen.
"Wir ... werden bald einen Kandidaten haben, der das Banner der Konservativen in die Wahlen und darüber hinaus trägt", zitierte die Zeitung aus dem Redetext Bushs.
Umfragen zufolge hat der 71-jährige McCain durchaus Chancen, die möglichen demokratischen Gegner Hillary Clinton oder Barack Obama bei der Wahl am 4. November zu schlagen. Gegen Clinton liege er zur Zeit sogar leicht im Vorteil, schreibt die Zeitung. McCain finde auch bei unabhängigen Wählern Unterstützung.
Nach dem Ausstieg seines Rivalen Mitt Romney steht McCain als republikanischer Kandidat so gut wie fest. Dem religiös orientierten Bewerber Mike Huckabee werden praktisch keine Chancen eingeräumt, die Nominierung doch noch zu gewinnen.
Noch im Vorwahlkampf der Republikaner im Jahr 2000 waren Bush und McCain erbitterte Gegner. Der anfänglich erfolgreiche McCain wurde damals von einer schmutzigen Kampagne gegen seine Person gestoppt. Als Urheber der Gerüchte, wonach McCain eine uneheliche Tochter mit einer schwarzen Prostitutierten habe, galt damals das Bush-Lager.
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(sueddeutsche.de/dpa/gba/bavo)
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Oje, oje, da kämen wir - wie bereits früher befürchtet - vom Regen in die Traufe. Schon allein die "Empfehlung" durch Bush diskrediert McCaine in meinen Augen. Da wären wir bei Obama sicherlich besser aufgehoben, der ein völlig anderes Weltbild hat als Vietnam-Krieger McCain.
... braucht keinen Feind mehr.
Was bleibt Bush auch anderes übrig, seine Verlogenheit ist ja nun hinlänglich bekannt.
Eine neue Schmutzkampagne wird wohl nicht erwartet, denn dann hätten die Republikaner gar keine Chance mehr gegen die Demokraten.
Andererseits wäre Bush nicht Bush, wenn er mit seinem Einfluss nicht doch noch einen Trick finden würde, um MC Cain das Leben schwer zu machen.
Vorstellbar ist, dass er seiner - Bushs Lobby - soviel Macht verschafft, dass MC Cain permanent dagegen ankämpfen muss.
Hat Mc Cain durch die Fürsprache von G.W.B. mehr Chancen?
Aber was solls. Die USA bleiben unter jedem Präsidenten eine Gefahr für den Weltfrieden.
Da schließe ich mich Nelson Mandelas Meinung an.
Hauptsache es gelüstet sich nie Ihe Bodenschätze mit der Army aus Sibirien zu holen. Dann brauchen wir keine Kernausstiegsdebatte mehr. Dann haben wir genug Kernkraft in der Luft und in zellen.