Im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der demokratischen Partei werben Hillary Clinton und Barack Obama bis zur letzten Sekunde um die Wähler in Indiana und North Carolina. Es gilt als wahrscheinlich, dass jeder Kandidat in einem Staat gewinnen wird.
In letzten Aufrufen an die Wähler stritten sich die beiden Senatoren am Montag über Clintons Vorschlag einer Steuerbefreiung für Benzin im Sommer. "Die Menschen brauchen keine symbolische Erleichterung, sondern echte Erleichterung", sagte Obama dem Sender NBC. Clinton warf Obama ihrerseits vor, nur deswegen den Plan anzugreifen, "weil er selbst keinen hat". Die Bewerber konzentrierten sich bei ihren Auftritten auf Wähler aus der Arbeiterschicht.
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Sie hofft auf einen Doppelsieg - und liegt erstmals in einer bundesweiten (© Foto: AFP)
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Umfragen zufolge kann weder Clinton noch Obama mit einem hohen Sieg rechnen. Da bei den Demokraten auch der Verlierer Delegiertenstimmen erhält, dürfte damit auch heute keine endgültige Entscheidung fallen.
Die Zeitung USA Today veröffentlichte jedoch eine Umfrage, die Hillary Clinton Aufwind geben dürfte: Zum ersten Mal seit drei Monaten führt die frühere First Lady landesweit bei demokratischen und unabhängigen Wählern vor Obama. Demnach verfügt Clinton mit 51 Prozent Zustimmung über sieben Prozentpunkte Vorsprung vor dem Senator von Illinois (44 Prozent).
"Morgen wird es spannend, weil wir weit abgeschlagen gestartet sind", sagte Clinton am Montag dem US-Fernsehsender CNN. Obama hat nach über 40 Vorwahlen mehr Siege eingefahren und damit auch mehr Delegierte für den Nominierungsparteitag im August hinter sich bringen können.
Er hatte jedoch zuletzt an Zustimmung verloren, nachdem sein langjähriger Pfarrer mit radikalen Äußerungen in die Kritik geraten war. In North Carolina, wo 115 Delegierte bestimmt werden, lag Obama in der jüngsten Zogby-Umfrage mit 48 Prozent vor Clinton (39 Prozent). Dagegen hatte Obama in Indiana (72 Delegierte) mit 43 zu 41 Prozent nur einen knappen Vorsprung.
Indiana und North Carolina sind die größten noch verbliebenen Bundesstaaten bei der ungewöhnlich langen Vorwahl. Anschließend wird noch sechs Mal abgestimmt, bevor auf dem Parteitag im Sommer eine Entscheidung getroffen werden muss.
- US-Vorwahlkampf Obama vergleicht Clinton mit Bush 05.05.2008
- US-Wahlkampf Ein Kandidat wird entzaubert 01.05.2008
(AFP/Reuters/mati/woja)
Hier zitiert wirklich noch jemand Zogby?
Die hatten bis jetzt die schlechtesten Ergebnisse im gesamten Vorwahlkampf.
Was in diesem Artikel fehlt ist die Tatsache, das nach diesen beiden Vorwahlen mehr Superdelegierte uebrig bleiben als gewaehlte Delegierte in den letzten sechs Vorwahlen.
Und bei einem 50/50 Split der gewaehlten Delegierten heute, braucht Obama nur noch 38% der verbliebenen Superdelegierten, Clinton braucht 66%.
Kein Superdelegierter will der letzte sein der Obama ueber die magische Grenze 2025 verhilft. Zuviel Aufmerksamkeit in den Medien. Es werden sich genug Supers fuer Obama in den naechsten Wochen entscheiden das das eine der letzten Vorwahlen ihn ueber die entscheidende Zahl bringt. Vielleicht schon Oregon.
IN diesen Rural States könnte ihre Vernichtungskampagne gegen den Iran den Ausschlag geben,