Bei Gefechten in der Grenzregion zu Afghanistan hat die pakistanische Armee zahlreiche islamistische Rebellen getötet. Auch ein Zivilist soll ums Leben gekommen sein.

In der pakistanischen Grenzregion zu Afghanistan sind bei Kämpfen zwischen islamistischen Rebellen und Regierungstruppen in der Nacht zum Montag mindestens 15 Menschen getötet worden.

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Neun Aufständische seien im Raum Charmang in der Region Bajur ums Leben gekommen, erklärte ein Regierungssprecher. Sicherheitskräfte hätten die Kämpfer mit Artillerie angegriffen. Ein Anwohner sagte, Geschosse hätten auch Häuser getroffen. Ein Zivilist sei dabei getötet, vier seiner Angehörigen seien verletzt worden.

Im Raum Nawa und Kotkai kam es zu Schusswechseln zwischen Stammesmitgliedern und Aufständischen, wie der Stammesälteste Nazi Jan sagte. Vier Aufständische und zwei Stammesmitglieder seien tödlich verletzt worden.

Seit die Regierung verstärkt gegen Stützpunkte von Taliban und al-Qaida im Nordwesten Pakistans vorgeht, haben sich die Kämpfe dort ausgeweitet. In Bajur hatte die pakistanische Armee im August eine großangelegte Offensive gegen islamistische Kämpfer gestartet. Seither töteten die Soldaten eigenen Angaben zufolge mehr als tausend Rebellen, darunter auch mehrere Anführer.

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(AFP/AP/dpa/gal/ihe)