Über eine Million zusätzliche Kameras will die französische Innenministerin Michèle Alliot-Marie im öffentlichen Raum installieren. Insbesondere in der Métro soll nichts unbeobachtet bleiben.

Mit fast einer Million Überwachungskameras will die französische Innenministerin Michèle Alliot-Marie die Sicherheitslage in Frankreich weiter verbessern. Bis Ende 2009 solle die Zahl der Kameras beispielsweise im U-Bahn-Bereich verdreifacht werden, sagte Alliot-Marie am Samstag der Tageszeitung Le Monde.

Michèle Alliot-Marie

Michèle Alliot-Marie: Die ehemalige Verteidungsministerin will auf Nummer sicher gehen. (© Foto: AFP)

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Derzeit sind in ganz Frankreich gut 300 000 Kameras installiert. "Die Videoüberwachung ist eine Notwendigkeit angesichts des Terrorismus und ein Werkzeug gegen die Unsicherheit", sagte die ehemalige Verteidigungsministerin.

Das Vorhaben sei Teil ihres Plans, aus ihrem Ressort ein "modernes Ministerium der inneren Sicherheit" zu machen. In London seien Attentate dank einer "zehn Mal mehr entwickelten Videoüberwachung als bei uns" verhindert worden. Die öffentliche Meinung in Frankreich stehe hinter ihr, fügte sie hinzu.

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(dpa)