Während Pakistan und Afghanistan von neuer Gewalt erschüttert werden, beraten die Präsidenten der wankenden Staaten mit Barack Obama. Ein Video-Interview mit SZ-Redakteur Peter Münch über die Krisenregion.

Gefechte im pakistanischen Swat-Tal, blutige US-Luftangriffe in Afghanistan, diplomatischer Hochbetrieb in Washington: Während die Unruheregion von neuen Gewaltausbrüchen erschüttert wird, treffen die Präsidenten Afghanistans und Pakistans, Karsai und Zardari, in der amerikanischen Hauptstadt Barack Obama.

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Das Vordringen der radikalislamischen Taliban bringen die Regierungen beider Länder ins Wanken - und die USA unter Zugzwang: Afghanistan ist im Jahre neun des militärischen, wirtschaftlichen und humanitären Engagements des Westens instabil, im desolaten Pakistan könnten - so die Befürchtung im Westen - Atomwaffen in die Hände von Islamisten fallen.

Der SZ-Redakteur Peter Münch ist mit der Region durch zahlreiche Reisen vertraut. Der Leiter der "Seite Drei" spricht im Video-Interview über den Washingtoner Dreier-Gipfel Obama - Karsai - Zardari.

Unmittelbar vor dem Gipfeltreffen wurden bei US-geführten Luftangriffen im Westen Afghanistans nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) Dutzende Menschen getötet. Präsident Hamid Karsai ließ erklären, die Tötung von Zivilisten sei durch nichts zu rechtfertigen und inakzeptabel.

Er werde den Vorfall bei seinem Treffen mit US-Präsident Barack Obama ansprechen. Obama wollte im Laufe des Tages in Washington mit Karsai und Pakistans Präsident Asif Ali Zardari über die Strategie für das Krisengebiet beraten.

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