"Das stinkt": Wurde in Thüringen die Fahndung nach dem untergetauchten Terrortrio behindert? Mehrere Hinweise deuten auf ein seltsames Verhältnis zwischen Verfassungsschutz und Kriminalamt hin. Belegt ist: Man war den Neonazis auf der Spur - kam aber immer knapp zu spät.
Viele Jahre suchten staatliche Ermittler nach Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe, immer kamen die Fahnder zu spät - manchmal offenbar äußerst knapp. Wie sueddeutsche.de erfuhr, belegen Behördendokumente, dass die untergetauchten Rechtsextremisten mehrmals kurz vor der Festnahme standen.
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Vom BKA veröffentlichte Fotos des Terrortrios Uwe Böhnhardt (links), Uwe Mundlos (Mitte) und Beate Zschäpe (rechts). (© dpa)
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Verschiedene Teilnehmer einer vertraulichen Sitzung des Thüringer Justizausschusses am Donnerstag bestätigten übereinstimmend, dass es "mehrere Papiere" gebe, die Pannen in der Zusammenarbeit zwischen Landeskriminalamt (LKA) und Landesamt für Verfassungsschutz mysteriös erscheinen lassen.
Was da Landesjustizminister Holger Poppenhäger (SPD) in der fünfstündigen Sitzung präsentierte, verblüffte die Ausschussmitglieder - und alarmierte sie: In einer Notiz etwa klage ein LKA-Ermittler, von den Verfassungschutz-Kollegen "immer die richtige Information, aber immer zu spät" zu erhalten.
An anderer Stelle heißt es in einem Vermerk des LKA vielsagend, man wolle miteinander sprechen, damit es zu "keinen Behinderungen" komme. "Was wollte man damit andeuten?", fragt ein Landtagsabgeordneter.
Dass es sich um "ein halbes Dutzend Aktennotizen", also sechs Dokumente mit entsprechendem Gehalt handelt, wie die Thüringer Allgemeine berichtet, verneinen alle Teilnehmer der Sitzung, mit denen sueddeutsche.de sprach: "Diese Zahl ist zu hoch".
Die vorgestellten Dokumente reichen jedoch aus, um bei den Parlamentariern Zweifel zu mehren: allem voran an der Rolle des Landesverfassungsschutzes in der Causa "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU). Die Terrorgruppe soll bundesweit für neun Morde an Kleinunternehmern türkischer und griechischer Herkunft in den Jahren 2000 bis 2006, den Mordanschlag auf zwei Polizisten in Heilbronn im April 2007 und zwei Bombenanschläge in Köln 2001 und 2004 verantwortlich sein. Außerdem werden ihnen 14 Banküberfälle zur Last gelegt.
"Den ersten Verdacht eher verstärkt, als entkräftet"
Mundlos und Böhnhardt haben sich nach dem letzten Banküberfall in Eisenach Anfang November selbst erschossen, Beate Zschäpe sitzt in Untersuchungshaft und schweigt.
Bislang haben die Thüringer Sicherheitsbehörden bei der Fahndung nach dem 1998 abgetauchten Trio Fehler eingeräumt. Die Polizei hatte dem Thüringer Generalstaatsanwalt Hartmut Reibold zufolge schon im März 2002 Hinweise auf den Aufenthaltsort der Terroristen in Chemnitz. Die gesuchten Neonazis sollen auch fotografiert worden sein, wobei im Thüringer Justizausschuss keine Belege für Bilder vorgelegt wurden.
Warum es trotz all den Hinweisen in all den Jahren zuvor nicht möglich war, das schon Ende der neunziger Jahre mit Sprengstoff hantierende Trio dingfest zu machen, ist den Thüringer Abgeordneten schleierhaft. Das Misstrauen gegenüber den staatlichen Ermittlern sitzt im Erfurter Landtag tief - lagerübergreifend. Liegen wirklich schon alle relevanten Informationen auf dem Tisch? Spitzelte Beate Zschäpe nicht sogar für den Staat? Und gab es ein Leck im Verfassungsschutz?
Die vorliegenden Erkenntnisse würden mehr Fragen aufwerfen, als sie beantworten, klagt ein Landtagsabgeordneter. Die Indizien hätten "den ersten Verdacht eher verstärkt, als entkräftet." Ein anderer fasst zusammen: "Das stinkt!"
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(sueddeutsche.de/mati/lala)
UN-Tourismusorganisation
zwischen Untätigkeit und Unfähigkeit, ist so schmal, wie das Barthaar einer Laus!
Die Feststellungen die hier in der Zeitung schwarz auf weiss nachzulesen sind, die stellte ich schon in der letzten Woche. Ich bemaengelte die fehlerhafte Zusammenarbeit der verschiedensten Behoerden. Ob der Fluss der Informationen absichtlich, oder unabsichtlich nicht funktionierte, dass kann ich von aussen nicht 100% klaeren. Das waehre auch Sache der Presse gewesen. Ob Lecks oder nur Dummheit es alleine waren, dass alles mus aufgeklaert werden. Wie ich schon anmerkte es ist etwas Faul in der Sicherheitspolitik des Landes, loesst die unnuetzen Landesverfassungsaemter auf und schlagt die den Landeskriminalaemtern zu. Aber dagegen werden sofort die amtlichen Bedenkentraeger Protestieren. Ihre Druckposten sind in Gefahr, oder was sonnst. Auch der Vorwurf das beim ausheben des Waffen und Sprengstofflagers 1998, es zu keinen Verhaftungen gekommen ist. Das ist der eigentliche Skandal, auch das die unterschiedlichsten Verfassungsschutzaemter untereinander, plus der Polizeibehoerden ihre Informationen nicht weiter gegeben haben kommt noch dazu. Nun muessten Koepfe rollen, wie der Volksmund so sagt, doch die zustendigen Herren haben ihr Vitamine B. wie Beziehungen und werden weiter im Amt bleiben. Dummheit und das Berufsbeamtentum feiern froehliche Urstaende.
Hier, oder auch im Spiegelforum.
Investigative Journalisten sind gefragt, freiwillig wird in Erfurt nie irgendjemand irgendetwas zugeben.
Falsch ist offensichtlich diese Aussage : "Mundlos und Böhnhardt haben sich nach dem letzten Banküberfall in Eisenach Anfang November selbst erschossen"
selbst nach gerade aktueller offizieller Lesart hat der eine den anderen erschossen bevor er sich dann angeblich selbst tötete. Der "dritte Mann" -oder gar Frau?- wurde anfänglich genannt, aber wieder unter den Tisch gekehrt.
Herr Zierke hat gestern geäußert es gibt keinerlei Hinweis auf die Tatbeteiligung von Mundlos und Böhnhardt an den Morden außer der gefundenen Waffe und dem ominösen Video!
Wenn die Journalisten nicht dranbleiben diesmal, dann wird die Aufklärung so "gut" wie beim Oktoberfestattentat, Verbindungen sind auch offensichtlich.......
Bleiben Sie dran!
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Auch das mag ich so recht nicht glauben.
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Zwar wurde in der HJ und bei diesen braunen Gesellen die "Opferbereitschaft" gepredigt, aber ich glaube an diese Geschichte nicht.
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Zuerst hieß es in den Pressemeldungen: Der Wohnwagen war von Polizisten umstellt. Dann hieß es wieder, ein Polizeiauto hätte in der Nähe gehalten, um Unterstützung über Funk anzufordern.
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Ein Forenteilnehmer schrieb: "Was ist mit dem Mann, der am Wohnmobil gesehen wurde, wie es Anwohner angeblich meldeten?"
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Wenn ich an die "suspekten Fälle" zurückdenke, die es bei uns bereits gab, wo Zeugen auf merkwürdige Weise plötzlich angeblich Selbstmord begingen oder plötzlich zu Tode kamen: "Oktoberfest-Anschlag"... oder das "Celler-Loch"...
mag ich den offiziellen Erklärungen einer Polizei oder sonstigen offiziellen Behörden überhaupt nicht glauben!
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Ich glaube nur das, was ich sehe!
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Wikipedia: Gladio...!
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Und in England wurden bekanntlich auch schon solche Fälle gemeldet, bei denen hinterher die Wahrheit ans Licht kam.
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Youtube: Die Anthraxdealer
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Gladio....
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Paging