Den vatikanischen Kurienkardinal Martino erinnern "die Lebensbedingungen im Gaza-Streifen an ein riesiges Konzentrationslager". Israel wirft ihm vor, Propaganda für Hamas zu machen.
Der Menschenrechtsbeauftragte des Vatikans hat den Gaza-Streifen mit einem Konzentrationslager verglichen.
Bild vergrößern
Kurienkardinal Renato Martino hat harsche Kritik an den Auswirkungen des israelischen Angriffes im Gaza-Streifen geübt. (© Foto: AP)
Anzeige
"Schauen wir uns die Lebensbedingungen im Gaza-Streifen einmal an: Das ähnelt immer mehr einem riesigen Konzentrationslager", sagte Kurienkardinal Renato Martino wörtlich in einem Interview mit der Online-Zeitung Il Sussidiario.
Der Präsident des Päpstlichen Rats für Gerechtigkeit und Frieden fügte hinzu, keine der beiden Konfliktparteien berücksichtige die Interessen der anderen, sondern denke nur an das eigene Interesse.
Die Folgen dieses "Egoismus" seien "Hass auf den anderen, Armut, Ungerechtigkeit". Leidtragende sei stets die Zivilbevölkerung.
Die Kritik des israelischen Verteidigungsministeriums wies Martino zurück. Das Vokabular von Kardinal Martino sei schockierend und gleiche der Propaganda der radikal-islamischen Hamas, hatte ein Sprecher des Außenministeriums in Jerusalem gesagt. "Wir sind erstaunt, Worte von einem geistlichen Würdenträger zu hören, die so weit entfernt von der Wahrheit und Würde sind."
Papst will 2009 ins Heilige Land reisen
"Es geht mir nicht darum, Hamas zu verteidigen, aber das, was geschieht, ist furchtbar und menschenunwürdig", sagte der Kardinal der römischen Tageszeitung La Repubblica.
Beide Seiten hätten sich Vorwürfe zu machen, "aber was soll man sagen angesichts all der ermordeten Kinder und zerbombter Schulen, obwohl man im Besitz einer Technik ist, die in der Lage wäre, eine Ameise auf dem Boden zu identifizieren", sagte Martino.
Papst Benedikt XVI. hatte die Konfliktparteien im Nahen Osten wiederholt zu einem Ende des Blutvergießens und zum Dialog aufgerufen.
Das Oberhaupt der katholischen Kirche plant in diesem Jahr eine Reise in die Region. Ein genauer Termin steht aber nach Angaben des Vatikans noch nicht fest.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
- Israel und der Krieg gegen die Hamas Der Kampf um die öffentliche Meinung 08.01.2009
- Naher Osten Raketen aus Libanon auf Israel abgefeuert 08.01.2009
- Gaza-Konflikt Ägyptens Ängste 07.01.2009
- Journalismus und der Gaza-Streifen Geheimsache Krieg 07.01.2009
- Politik kompakt Limburg: Priester von Aufgaben entbunden 04.05.2010
- Hamas-Propaganda Traumfabrik des Terrors 27.04.2010
- Nahost-Konflikt Grenzen der Wahrheit 25.04.2010
(dpa/AFP/bosw)
Unmöglich dieser Vergleich. Der hinkt übrigens immer, aber hier besonders.
Ich habe noch nie gehört das beispielsweise aus dem KZ Auschwitz von den
Gefangenen Raketen abgeschossenen wurden, oder das sie irgendeine Chance gehabt hätten, sich über ein Tunnelsystem Nahrung zu beschaffen. Außerdem, was ist mit Ägypten warum öffnen die ihre Grenze nicht?
Bitte beachten Sie unsere netiquette und unsere AGB
Es zeigt sich einmal wieder, dass die linken und rechten Antisemiten ein gemeinsames Ziel haben: Israel soll nach deren Meinung von der Landkarte verschwinden. Sie, Jonnie 33 (die Zahl hinter ihrem Namen sagt alles!), haben die Katze aus dem Sack gelassen.
1.) Zum Vorwurf des Antisemitismus komme ich gleich (lesen Sie bis zum Ende, wenn Ihr Blutdruck dies noch erlaubt),
2.) zum 2. Vorwurf: wenn Sie auf diese Fragen nicht antworten können, dann schmeißen Sie nicht mit vorbereiteten Vorwürfen um sich herum. Überhaupt was heisst das von der Landkarte verschwinden? Zeigen Sie mir eine international anerkannte rechtsmäßige Landkarte dieses demokratischen Staats, vom letzten selbst auch anerkannt ist, und dann sehen wir weiter
3.) Zum 3. Vorwurf (Ich nehme an es hat mit dem 1. zu tun) habe ich bereits beantwortet(08.01.009 um 18:34:22), und hier noch mal extra für Sie, und sonst jeden Leser hier Freund oder Feind: Ich brauche mich nicht vor Niemandem wegen meinem Nickname, Hautfarbe oder die Farbe meiner Schuhe zu rechtfertigen, entweder ist Mann in der Lage mit mir Schritt zu halten, und sich auf meinem Niveau zu erheben, oder Mann schweigt lieber.
Ich bin nicht so sehr mit den antisemitischen- (aufgrund meines semitischen Herkunfts vielleicht) oder rechtsextremistischen (aufgrund meiner Desinteresse, bzw.Verachtung)
-InsiderSymbole vertraut.
4.) Sei vorsichtig mit dem Vorwurf des Antisemitismus, nicht mit Antizionismus verwechseln, das tun die Zionisten nämlich gerne um sich dahinter zu verstecken.
Also suchen Sie sich eine andere Strategie um mich zum Schweigen zu bringen. Denn diese wirkt bei mir nicht, VERSTANDEN?
P.S.: Schreiben Sie beim nächsten mein Namen richtig wenn Sie können
der Kirchengeschichte zu Zeiten europäischer Konzentrationslager diskreditiert die Kirche bis dahin,wo sie anfängt es endlich einmal zu tun. Das Gleiche gilt für das Thema AIDS. Mehr Zeit zum Leben für alle, liebe Popen, nicht nur für das ungeborene Leben.
"Besonders sensibel muss man zumindest sein, wenn der Begriff in irgendeinem Zusammenhang mit Juden gebraucht wird."
Wieso? Wegen der "Erbschuld" oder weswegen?
Paging