sueddeutsche.de: Ein Tiefpunkt Ihrer Beziehung zu den Medien war ein Interview mit einem privaten Radiosender. Sie wurden gefragt, ob Sie schon einmal einen Orgasmus vorgetäuscht haben. Daraufhin titelte die Bild-Zeitung: "Erste Politikerin beichtet Orgasmus-Lüge."
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Vogt: Es war mein Fehler, auf diese Frage zu antworten. Ich hätte aufstehen und gehen müssen. Doch ich finde es ungeheuerlich, dass in der darauf folgenden Debatte kaum jemand die Frage gestellt hat: Was erlaubt sich der Sender eigentlich? Nein, nur ich wurde angegriffen, hauptsächlich von männlichen Mitgliedern der ach so liberalen 68er-Generation.
sueddeutsche.de: Mal abgesehen von diesem unseligen Interview: Welche Fehler haben Sie in Ihrer politischen Laufbahn gemacht?
Vogt: Auf meine zehn Jahre als Landesvorsitzende blicke ich mit Stolz zurück. Hier konnte ich viel bewirken. Das Amt der Fraktionsvorsitzenden würde ich aber grundsätzlich anders angehen.
sueddeutsche.de: Wie?
Vogt: Ich habe einen typischen Frauenfehler gemacht und bin zu bescheiden aufgetreten. Ich dachte, ich brauche nicht hier den Aufsichtsratsposten und dort den Sitz im Verwaltungsrat. Und wenn mein Vorgänger den Fahrer noch vier Wochen länger behalten will, ist das auch kein Problem.
Mein größter Fehler war allerdings, dass ich den Fraktionsvorstand, den mein Vorgänger mit seinen Leuten besetzt hatte, so gelassen habe. Deswegen hatte ich Schwierigkeiten, mich durchzusetzen. Stattdessen hätte ich sagen müssen: Ich bin die neue Chefin, ich verändere erst mal einiges.
sueddeutsche.de: Was raten Sie Frauen, die Karriere in der Politik machen wollen?
Vogt: Sie sollen sich auf keinen Fall zurückzuhalten. Wir neigen dazu, bescheiden zu sein und zu sagen: "Ach, das ist mir nicht so wichtig." Doch Männer verstehen es falsch, wenn Frauen auf die Insignien der Macht freiwillig verzichten. Es wird als mangelndes Interesse oder als Schwäche interpretiert.
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(sueddeutsche.de/plin/cmat)
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Das Interview, welches Frau Vogt hier gibt, ist doch recht bezeichnend. Es geht nur um Macht, Karriere und Mediendarstellung. Als Frau Vogt bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg mit dem Motto "Die Menschen erreichen" warb und dies nicht, wie momentan angesagter instantaner Profit, sofort klappte, ist sie nach Berlin abgehauen und hat dort dem Bossgenossentum gehuldigt.
Sie hat nicht dort (in BaWü) ge/arbeitet/, wie es insbesondere einer Partei wie der "SPD" anstünde, welche dies weniger denn je tut, sondern nur der schnellen Politik gehuldigt und zwischendurch auch selbst jede Menge fragwürdige Sprüche abgegeben, so daß sie über dumme Interviewfragen sich zu beklagen eigentlich keinen Anlaß hat.
"Sie habe einen typischen Frauenfehler gemacht ? Ich denke schon,sie hat die Frauen in der SPD vergessen,die werden nie eine Frau axeptieren,die stehen lieber auf richtge Maenner wie Oskar Lavontaine oder Gehard Schroeder,dass brauchen sie zum aufblicken. Die SPD war fur Frauen in Spitzenpositionen,schon immer recht schwierig,ueberhaupt dann wenn sie sich nicht selbst verleugnen wollen. "
Wie kommen Sie denn auf DAS schmale Brett??? Sind Sie überhaupt SPD Mitglied, um sich eine fundierte Meinung über Interna bilden zu können? Oder ist das "nur" die Meinung eines Aussenstehenden...?
Gruß Balldieb
Sie habe einen typischen Frauenfehler gemacht ? Ich denke schon,sie hat die Frauen in der SPD vergessen,die werden nie eine Frau axeptieren,die stehen lieber auf richtge Maenner wie Oskar Lavontaine oder Gehard Schroeder,dass brauchen sie zum aufblicken. Die SPD war fur Frauen in Spitzenpositionen,schon immer recht schwierig,ueberhaupt dann wenn sie sich nicht selbst verleugnen wollen.
...Frauenfehler ...?....ach so, die Schuld haben akso die Maenner ... ???
"Ich habe einen typischen Frauenfehler gemacht und bin zu bescheiden aufgetreten."
Mensch, das sagt meine Mutter auch immer!
Paging