USA US-Armee: 150 al-Schabaab-Kämpfer in Somalia bei Drohnenangriff getötet

Der Einsatz galt US-Angaben zufolge einem Ausbildungslager der Extremisten rund 120 Kilometer von der Hauptstadt Mogadischu entfernt.

Die USA haben bei einem Drohnen-Angriff auf die radikal-islamische Al-Schabaab-Miliz in Somalia nach eigenen Angaben mehr als 150 Extremisten getötet. Der Einsatz am Wochenende habe einem Ausbildungslager der Extremisten rund 120 Kilometer von der Hauptstadt Mogadischu entfernt gegolten, sagte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums.

"Der Angriff war erfolgreich", sagte er. Geheimdienstinformationen hätten darauf hingedeutet, dass Al-Schabaab einen "Großangriff" geplant habe. Die Miliz, die Verbindungen zu al-Qaida unterhält, sei eine Gefahr für die Soldaten der USA und der Afrikanische Union in Somalia.

Die al-Schabaab-Miliz strebt den Sturz der somalischen Regierung an und will einen streng islamischen Staat schaffen. Sie hat wiederholt Anschläge auf Hotels und Restaurants in der somalischen Hauptstadt Mogadischu und anderen Städten des Landes verübt. Auch Ziele in Kenia, dessen Militär wiederholt gegen die Extremisten im Nachbarland vorgegangen ist, hat sie attackiert.