Gegner des Gesetzes glauben auch, dass es Racial Profiling durch die Hintertür einführt, da Polizisten vermutlich bei hispanisch aussehenden Personen eher annehmen, sie seien illegal, als bei Weißen. Kontrollen aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit gelten jedoch als verbotene Diskriminierung.
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Schon jetzt, noch vor Inkrafttreten des Gesetzes, häufen sich in Arizona die Übergriffe auf Latinos, häufig verbunden mit der hämischen Frage: "Willst du dich etwa wehren und zur Polizei gehen?" Viele der geschätzten 500.000 Illegalen haben dem Bundesstaat daher bereits den Rücken gekehrt und hoffen auf bessere Lebensbedingungen in anderen Gegenden. Mehr als 20 US-Bundesstaaten haben jedoch bereits angekündigt, ähnliche Gesetze wie jene in Arizona realisieren zu wollen.
Auf elf bis zwölf Millionen wird die Zahl der illegal in den USA lebenden Personen geschätzt. Sie machen die Jobs, die kein Amerikaner haben will, zahlen Steuern und Abgaben, schicken ihre Kinder zur Schule und leben meist gesetzestreuer als jeder andere. Schließlich fürchten sie einen Konflikt mit den Behörden, auf den die Abschiebung folgt. Experten sind sich einig, dass die amerikanische Volkswirtschaft die Illegalen braucht, um zu funktionieren.
Auch mit der Unterstützung von rechts ist Obamas Einwanderungsreform noch lang nicht durch - doch sie treibt einen Keil zwischen seine Gegner. Wenn Obama die Reform ernsthaft angeht, wird er das Zweckbündnis mit den Evangelikalen nutzen. Dass er in solchen Fragen pragmatisch agiert, hat der Präsident schon oft bewiesen.
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(sueddeutsche.de/gba)
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Politiker und ihre Pannen
"natürlich schwarzarbeit".
Wer bezahlt die Schwarzarbeiter? Die Bedürftigkeitsgeldempfänger? Der deutsche Durchschnittsverdiener, der 2009 ein Bruttoeinkommen von 41.468 Euro hatte?
Wer verdient an Schwarzarbeit zusätzlich, indem er u. a. die Lohnnebenkosten spart?
Amerikanische Interessengruppen geben seit 1880 vor, gegen staatliche Eingriffe zu sein - weil es sich um staatliche Eingriffe handelt und diese sich evtl. auf andere Lebensbereiche ausweiten ließen. Zuletzt gesehen bei der Gesundheitsreform 2009/10. Merkwürdig wie leicht diese Einstellung hier zu überwinden ist. Muss daran liegen, dass es ein Einzelstaatenentwurf ist. Würde Obama auf Bundesebene so ein Gesetz durchdrücken, wäre der Aufschrei enorm und Obama hätten wieder sein Bärtchen samt Scheitel auf den Plakaten.
Da verschieben sich doch ein wenig die Realitäten. Eine gesunde Wirtschaftsförderung in Mexico, ein gesundes Lohngefüge im eigenen Land und ordentliche Steuergesetze würden das Problem von heute auf morgen beseitigen. Aber daran haben wieder einige Interessengruppen kein... Interesse. Welch interessenpolitische Verstrickung.
Auf elf bis zwölf Millionen wird die Zahl der illegal in den USA lebenden Personen geschätzt. Sie machen die Jobs, die kein Amerikaner haben will, zahlen Steuern und Abgaben, schicken ihre Kinder zur Schule und leben meist gesetzestreuer als jeder andere.
^^
Ja und die pupsen auch Gold! Das sollte man in dem zusammenhang schon erwähnen. Dieses Märchen das "wir" ohne Migranten nicht könnten glaubt schon in Deutschland kein Volkswirt mehr. Der Ertrag wird schon lange doppelt und dreifach geschluckt durch den dadurch großen Polizeiapparat, der schaden durch die vielen begleitverbrechen und natürlich schwarzarbeit.
Illegale in den USA machen billige Jobs die Illegal sind.... Steuern werden da nicht viele gezahlt...
Weiße Amerikaner fühlen sich bedroht von jenen, die sie "Minderheiten" nennen, auch wenn diese schon bald in der Überzahl sein werden.
^^
Ja zurecht bedroht. Latinos sind wie immer wenn rückständige Menschen einwandern deutlich rassistischer als die breite weiße Öffentlichkeit. Am meisten geht der Latino Rassismus gegen Schwarze US Bürger. Die Drogenmafia ist tatsächlich Lebensbedrohend siehe Mexico.
Aber gut wir in Europa haben unsere eigenen Migrationsprobleme und lösen diese ja auch nicht.
Im Weißen Haus wird er auch keine Probleme mit Öl haben. Soll er deswegen die Verantwortung für Ölbohrungen an BP abgeben?
Im Ernst, was ist denn das für eine Logik, die Sie da absondern?