Mit einem Hilfspaket von bis zu 850 Millarden Dollar will der künftige US-Präsident Obama die Konjunktur ankurbeln. Es wird über noch mehr Geld spekuliert.
Nach Berichten des Wall Street Journal (WSJ), das sich auf Insider beruft, bereitet Obamas Wirtschafts-Team gegenwärtig ein Rettungspaket vor, dessen Umfang zwischen 675 und 775 Milliarden Dollar liegen soll.
Über das Milliarden-Hilfspaket soll noch vor der Amtsübernahme Barack Obamas abgestimmt werden. (© Foto: AP)
Anzeige
Beim Durchlaufen des Kongresses und des Senats könne das Paket jedoch auf 850 Milliarden Dollar (595 Milliarden Euro) anschwellen. "Die Hauptsorge ist es derzeit, nicht genug zu tun", verlautete aus dem Umfeld der Führung der Demokraten im US-Kongress.
Dem Blatt zufolge wird sogar darüber spekuliert, dass noch mehr als 850 Milliarden Dollar zur Ankurbelung der Konjunktur ausgegeben wird. Obamas Team will dem Bericht zufolge aber nicht die psychologisch bedeutsame Grenze von einer Billion Dollar überschreiten.
Das geplante Maßnahmenpaket sieht dem Bericht zufolge Steuersenkungen vor, durch die direkt zwischen 50 und 100 Milliarden Dollar in die Wirtschaft fließen sollen. Ebenfalls vorgesehen sind demnach Finanzhilfen für die Bundesstaaten in Höhe von rund 100 Milliarden Dollar, Investitionen in die Infrastruktur sowie in Schulen, neue Energieformen, den Ausbau des Internetzugangs und moderne Medizintechnik.
Gewerkschaften und andere Interessensgruppen drängen laut Wall Street Journal darauf, dass über das Konjunkturpaket noch vor Obamas Amtsübernahme am 20. Januar abgestimmt wird. Für die Sanierung des Finanzmarkts hatte der Kongress im Oktober nach zähem Ringen 700 Milliarden Dollar freigegeben.
- Thema
- Barack Obama RSS
- Obama-Kritik an Bush "Mit offenen Augen geschlafen" 18.12.2008
- Regierung Obama und der Terror Planspiele im Weißen Haus 18.12.2008
- Barack Obama und Hamid Karsai Angespannte Annäherung 13.05.2010
- Politik kompakt Angriff auf die Kirche "aus dem Innern" 11.05.2010
- Nach Anschlag in New York 48 Stunden freies Verhör 10.05.2010
- Oberster Gerichtshof der USA Die "Supremes" für Obama 10.05.2010
- USA: Oberster Gerichtshof Obamas Frau von links 10.05.2010
(dpa/AFP/cag/bosw)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
wird sich sogar bei vielen, die sich gar nicht für neoliberal halten, noch Jahre nachwirken. Bestes Beispiel hierfür ist der Fetisch "ausgeglichener Haushalt".
Wieso sollte ich meine Lebensleistung nachfolgenden Generationen umsonst überlassen? Wo sollen wir denn weiter einsparen?
Wäre schön, wenn da mal einige aufwachen würden, Obama jedenfalls ist es bereits.
Deutschland hingegen hat seine passende Ideologie gefunden und wird sich erst in Jahren davon lösen können. Bis dahin wirtschaften wir unser schönes Land weiter ab.
muss die Druckerpresse in den USA aber im Schichtsystem laufen.
"Wenn ich nur "Mist" schreibe, warum können sie mich nicht im geringsten widerlegen? Warum haben sie keinerlei Argumente, die ihre Theorie unterstützt?"
LOL und das sagt ausgerechnet der König der fehlenden Argumente sowie der König der Rotbewertungen
Sollte man bei durchschnittlich 95% Rotbewertungen nicht mal die eigene Art und Weise hinterfragen und überdenken?, oder sind Sie schon soweit wie der Geisterfahrer der im Radio hört: Achtung ihnen kommt ein geisterfahrer entgegen und dieser dann brüllt: wie einer?! hunderte!. LOL
ursozialistische Theorien, sehr ehrenwert.
Leider haben wir zu deren Durchsetzung zur Zeit weder die passenden Menschen noch die ökonomischen Instrumente.
Als vor 40 Jahren die Produktivität so weit angestiegen war, dass Arbeitszeitverkürzungen bei gleichem Lohn möglich waren, spielten Globalisierung und Unternehmer nicht lange mit. Plötzlich hieß es, mehr arbeiten, die Arbeit haben und dafür mehr Arbeitslose. Das rechnete sich für die Wirtschaft, für die Gemeinschaft ist das Schwachsinn.
Kleiner Wohlstand für alle auch bei zurückgehender Nachfrage, das ist eine Aufgabe, die unsere Kinder (vielleicht) lösen.
Wir müssen das tun, was wir beherrschen, Resourcen sparen, regenerative Energien ausbauen. Wenn dereinst die Sonne unsere Autos antreibt und die Zimmer wärmt, dann sind wir einen guten Schritt voran.
Das Problem liegt in der exponentiellen Expansion des Marktes, die es in einem bergenzten System nicht geben kann.
Warum sollte einer denn einen großen Teil seiner Zeit und seiner Arbeitskraft in eine Überbevorratung stecken, die er nicht braucht? Warum konsumieren, wenn ich das ganze Gelumpe gar nicht will?
Schließlich kann einer seine Zeit ja auch damit verbringen, sich um seine kinder und Enkel zu kümmern oder sich künstlerisch zu betätigen.
Warum soll einer denn nur einem ständig wachsenden Schranzentum in Politik und Bürokratie den Boden bereiten und Leute füttern, die sich "überbevorraten" sprcih reich werden wollen?
Da ist ein bestimmter Bedarf da. Und wenn der erfüllt ist, dann bin ich zufrieden und verbringe meine Zeit, wie es mir paßt.
Da kann die Kandesnuzlerin schwafeln wie sie will. Und der Herr Sinn.
Paging