US-Sondereinsatzkräfte sollen über Jahre hinweg geheime Operationen in Pakistan, Syrien und einem Dutzend anderer Länder geführt haben - mit Erlaubnis der Regierung.
Ein im Jahr 2004 vom damaligen Verteidigungsminister Donald Rumsfeld erlassener Geheimbefehl hat nach einem Bericht der New York Times dem US-Militär Angriffe auf Al-Qaida-Terroristen in aller Welt erlaubt, und zwar auch in Ländern, die sich nicht mit den USA im Krieg befanden.
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Auch ein US-Luftangriff in Syrien Ende Oktober soll durch die geheime Anordnung gedeckt gewesen sein. (© Foto: AFP)
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Wie das Blatt unter Berufung auf nicht namentlich genannte hohe US-Beamte schreibt, wurden damit fast ein Dutzend Geheimoperationen gegen das Terrornetzwerk al-Qaida und andere Extremisten in Syrien, Pakistan und anderen Ländern abgesegnet.
Von der Anordnung sei auch ein amerikanischer Luftangriff in Syrien Ende Oktober gedeckt gewesen, schrieb das Blatt weiter. Washington hat sich bislang nicht offiziell zu dem Angriff geäußert, es hieß es jedoch, Ziel sei ein ranghohes Mitglied von al-Qaida im Irak gewesen. Nach syrischen Angaben wurden acht Zivilpersonen getötet.
Spezialkommandos im Einsatz
Die Gewährsleute der Zeitung wollten wegen der politischen Sensibilität des Themas nicht namentlich genannt werden. Rumsfeld habe die Unterstützung von Präsident George W. Bush in dieser Angelegenheit gehabt.
Die Aktionen, von denen einige in enger Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst CIA unternommen worden seien, seien von Spezialkommandos ausgeführt worden, hieß es. Sprecher des Weißen Hauses, des Verteidigungsministeriums und der Streitkräfte wollten diese Angaben nicht kommentieren, schrieb die New York Times.
Die Vollmacht aus dem Jahr 2004 nennt zwischen 15 und 20 Länder, die als Operations- oder Rückzugsgebiete von al-Qaida gelten könnten. Darunter seien Syrien, Pakistan, der Jemen, Saudi-Arabien und mehrere Staaten am Persischen Golf. Iran soll nicht auf der Liste für mögliche Angriffe gestanden haben.
Trotz dieser Entscheidung sei für jede der Operationen die Einwilligung hoher Regierungsstellen notwendig gewesen. Angriffe auf Ziele in Somalia bedurften mindestens der Zustimmung des Verteidigungsministers.
Ein namentlich nicht genannter hoher Beamter betonte weiter, für eine Handvoll Ziele - wie etwa in Syrien und Pakistan - sei sogar die Einwilligung des Präsidenten erforderlich gewesen, schreibt die Zeitung weiter. Etwa ein Dutzend geplante Missionen seien gestrichen worden, weil sie als zu riskant oder diplomatisch zu brisant eingestuft worden seien.
Das Pentagon äußerte sich zunächst nicht zu dem Bericht.
(AFP/AP/dpa/gal)
"Undercover" bei Paketzusteller GLS
Versteh ich jetzt nicht. Das war doch schon seit Jahren bekannt. Diese Einheiten operieren seit Beginn vollkommen losgelöst von der Befehlsstruktur der amerikanischen Armee aber auch der Politik. Die Presse brauchte nur im Internet zu recherchieren und die Inhalte überprüfen.Der Befehl lautete, aufspüren und eliminieren. Eliminieren steht für töten, hört sich aber besser an.Unsere "amerikanischen Freunde" haben da ein anderes Verständnis von Demokratie und Recht.
Übrigens sollte unsere Eliteeinheit auch eingebunden werden, die hatten nur noch ein paar moralischen Bedenken, deshalb wurden sie zum Wachdienst auch abgeschoben.
Abgesehen von den Sperenzchen, die sich die Vereinigten Staaten schon immer geleistet haben: Hier zeigt sich, daß mit der Bush-Administration nichts weiter am Werk ist als eine gewöhnliche Verbrecherbande, die das Recht und besonders das Völkerrecht mit Füßen tritt.
Nur ist es halt nichts Neues. Die Schlagzeilen machen in diesem Land die Sinns und Wulffs mit mehr oder weniger Berechtigung. Die unglaublichen Abenteuer unserer amerikanischen Freunde finden auf der geschützteren Seite Zwei oder noch weiter hinten statt.
"Es ist ein Imperium was C H A O S in der Wlt bewußt provozieren will um Herrschaft zu erlangen"
Genau! Weshalb das sog. "Chaos" im Irak und Afg. keines ist, sondern das Ergebnis geplanten Handelns. Ohne selbstgeschaffenes Chaos gäbe es keinen Grund für die Militärpräsenz der kommenden Jahrzehnte. Die USA handeln dort kriminell, aber ganz sicher nicht "planlos", wie gerne entschuldigend suggeriert wird. Wir stolpern da nur hinterher.
"Achmenidschad lebt gefährlich! "
"Former Mossad chief: Kill Ahmadinejad" (Jerusalem Post)
Auf die Idee sind unsere geschätzten israelischen Freunde schon vor einiger Zeit gekommen. Die haben ja ein gewissses Faible dafür, Leute zu entführen und kaltzustellen.
empfehle den Film von Wagenhofer. Darin schildert ein ehemaliger Mitarbeiter der Weltbank die Strategie der USA, um sich relevante Länder untertan zu machen:
Stufe 1: Abhängigkeit durch Verschuldung, das macht die Weltbank
Stufe 2: Falls die Regierungschefs nicht gefügig sind , kommen Killer zum Einsatz.
Stufe 3: Erst wenn das nicht hilft wie bei Sadam, wird das Militär ins Land geschickt.
Sadam könnte noch im Amt sein und von den Amerikanern Hubschrauber und Raketen zur Kurdenkontrolle erhalten. Nachdem die USA nicht in Lage sind ihre Währung durch Goldreserven zu garantieren, haben sie die OPEC gezwungen, daß Öl nur in Dollar abgerechnet werden kann. Sollte diese Abmachung fallen, fällt die Vormachtstellung der USA. Zur Zeit droht der Iran, sein Öl in Euro abzurechnen. Daher die amerikanische Bezeichnung "Schurkenstaat" und die Drohung einzumarschieren. Auch beim Iran haben bisher Stufe 1 und 2 versagt. Achmenidschad lebt gefährlich!
Paging