Die US-Regierung erwägt eine offizielle Einstufung der iranischen Revolutionswächter als terroristische Organisation. Das hat auch Auswirkungen auf die Einordnung der Streitkräfte des Landes.
Die US-Regierung erwägt Zeitungsberichten zufolge eine offizielle Einstufung der iranischen Revolutionswächter als terroristische Organisation. Damit könnten die Vereinigten Staaten erstmals Streitkräfte eines souveränen Staates in diese Kategorie einordnen, schrieb die New York Times unter Berufung auf hochrangige Vertreter der Regierung in Washington.
Ayatollah Ahmad Jannati, der Vorsitzende des Wächterrates - bald als Terrorist eingestuft? (© Foto: Reuters)
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Der Schritt würde es den USA ermöglichen, Bankkonten und andere Vermögenswerte der Revolutionswächter einzufrieren, hieß es in dem Bericht. Diese hätten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten unter dem derzeitigen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad deutlich ausgeweitet.
Die Washington Post berichtete, der Schritt solle vor allem jene Geschäfte treffen, zu denen auch Auslandsfirmen gehörten. Die Revolutionswächter sind ein nach der Islamischen Revolution von 1979 zum Schutz der neuen Machthaber gebildeter Zweig der iranischen Streitkräfte, der einem gemeinsamen Oberkommando mit der regulären Armee untersteht.
Die USA betrachten den Iran seit langem als Unterstützer terroristischer Organisationen. Derzeit werfen sie ihm unter anderem vor, zur Destabilisierung Afghanistans und des Irak beizutragen. Außerdem verdächtigen sie die Regierung in Teheran, nach Atomwaffen zu streben. Beides streitet der Iran ab.
Die Einstufung der Revolutionswächter als terroristisch würde eine Verschärfung der US-Regierungshaltung gegenüber der Islamischen Republik bedeuten.
(Reuters)
der größte Terrorist und der gefährlichste Mann bleibt GW Bush mit seiner Terrorzelle US-Regierung
Diese Liste ist rein politisch. In den 70ern war der Irak auch drauf. Dann passierte der dumme Unfall mit der islamischen Revolution im Iran, und daraufhin beschloß man in den USA, Saddam zu benutzen. Er wurde also von der Liste gestrichen, man durfte ihm Waffen liefern, und er sollte halt das Problem für die USA lösen. Packte er aber dummerweise nicht, und da wurde er eben fallengelassen. Zwischendurch (Geiseldrama in Teheran) haben die USA auch mal Waffen an den Iran geliefert (bzw. liefern lassen), was Saddam sehr empörte, da er doch für die USA Krieg gegen den Iran führte. Was für eine Art von Bündnis sich der wohl vorgestellt hatte... Jedenfalls kam er dann wieder auf die Liste der Terrorunterstützer, und letztlich an den Galgen. Wer solche Verbündete hat, braucht eben keine Feinde!
und nicht Al-Qaida.
denn All-Qaida hätten ohne Unterstützung der CIA, MI& und Mossad gar keine überlebensfähige kraft.
ich bin zwar nicht unbedingt ein Freund der Passdaran, aber das hat andere Gründe.
eigentlich, sollte die Welt USA und seine Elemente auf einer Schwarze Liste setzen.
Wenn man diesen Artikel liest, dann fragt man sich, ob die USA für die Einstufung der Revolutionswächter als "Terroristen" noch einen anderen Grund haben als den geschäftlichen?
Die Iranische Jugend verfügt heute ebenfalls über Internet und ist mit der ganzen Welt verbunden. Man hört weltweit die selbe Musik und teilt -mehr oder weniger- die diversen Subkulturen der Weltjugend. Man wird das Problem mit den klerikalen Unterdrückern selber lösen, da bedarf es keiner westlichen Einmischung. Bleibt zu hoffen, der Iran werde sich danach auf seine alte Kultur besinnen, an diese im positiven Sinne Anschluß finden und davon absehen, der schnellebigen angloamerikanischen Fast-Food-Kultur zum Opfer zu fallen. Wer demokratische Verhältnisse etabliert, muss dies ja nicht automatisch mit einem Beitritt in das Lager des dekadenten Westens sanktionieren. Man kann durchaus eigene Wege gehen, ohne dabei diesem westlichen Pseudo-Sendungsbewußtsein auf den Leim zu gehen, das vorschützt, nur das Beste des Landes zu wollen. Es will aber nur das öl.
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