Angesichts der offenbar zurückgehenden Gewalt im Irak hat US-Präsident George W. Bush den Abzug weiterer Soldaten ankündigt.

US-Präsident George W. Bush hat angesichts der zurückgehenden Gewalt im Irak den Abzug weiterer Soldaten signalisiert. Der Oberkommandierenden der US-Streitkräfte, General David Petraeus, werde ihm im Laufe des Jahres Empfehlungen über die künftige Truppenstärke vorlegen, sagte Bush am Donnerstag in Washington.

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US-Präsident George W. Bush (© Foto: dpa)

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"Darin wird auch eine Verringerung der Kampfeinheiten enthalten sein, so es die Bedingungen zulassen", sagte der Präsident, der auch in der Vergangenheit den Vorschlägen der Militärs nachgekommen ist.

Angesichts der geringeren Gewalt im Irak kündigte Bush am Donnerstag bereits eine Verkürzung der Einsatzdauer der Soldaten um drei auf zwölf Monate an. Die verbesserte Sicherheitslage im Irak sei Ergebnis der US- Truppenaufstockung im vergangenen Jahr und einer größeren Kampfstärke von irakischen Militärs und Sicherheitskräften, sagte Bush. Inzwischen sei die Gewalt wieder auf den Stand vom Frühjahr 2004 abgesunken.

Nach den Worten Bushs ist der Abzug von fünf Kampfbrigaden und drei Einheiten der Marineinfanterie, die Anfang vorigen Jahres im Rahmen der Truppenaufstockungen zusätzlich in den Irak geschickt worden waren, mittlerweile praktisch abgeschlossen. Der Präsident warnte jedoch, dass die erreichten Erfolge auch wieder umkehrbar seien. "Wir sind weiterhin im Krieg", betonte er. "Al-Qaida ist im Irak auf der Flucht, aber die Terroristen bleiben gefährlich."

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(sueddeutsche.de/dpa/aho)