Rückenwind für Obama: Im Vorwahlkampf hatte sie noch Hillary Clinton unterstützt. Jetzt ruft die New York Times zur Wahl Obamas auf - ebenso wie Bushs Ex-Sprecher.
Knapp zwei Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl bekommt der demokratische Kandidat Barack Obama weitere prominente Unterstützung. Die renommierte Zeitung New York Times gab eine Wahlempfehlung für den Senator von Illinois ab.
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Medienliebling Obama: In den letzten Tagen hatten sich schon prominente US-Zeitungen für seine Wahl ausgesprochen. Jetzt zog die renommierte New York Times nach. (© Foto: dpa)
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Obama habe während des langen und harten Wahlkampfs "bewiesen, dass er die richtige Wahl als 44. Präsident der Vereinigten Staaten ist", heißt es in einem vorab veröffentlichen Leitartikel mit dem Titel "Barack Obama for President".
Das Blatt schrieb weiter, Obama sei Herausforderung nach Herausforderung begegnet, er sei als Führer gewachsen und habe seinen frühen Versprechungen von Hoffnung und Wechsel Gestalt verliehen. Der schwarze Senator habe "einen kühlen Kopf und gesundes Urteilsvermögen" an den Tag gelegt. "So hart auch die Zeiten sind, die Auswahl eines neuen Präsidenten ist einfach."
Obama besitze die Fähigkeit, "den breiten politischen Konsens zu schmieden, der wesentlich für das Finden von Lösungen für die Probleme des Landes ist." Bei den Vorwahlen hatte die Zeitung sich noch auf die Seite von Hillary Clinton geschlagen.
Die New York Times stellte nicht nur Bush ein schlechtes Zeugnis aus, sondern auch McCain, den sie bei den Vorwahlen seiner Partei unterstützt hatte. Er habe einen "Wahlkampf der parteiischen Spaltung, des Klassenkampfs und sogar mit Andeutungen von Rassismus" geführt. Mit der Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, habe er außerdem eine Vizekandidatin ausgewählt, die "offensichtlich ungeeignet" für das Amt sei.
In den vergangenen Tagen hatten bereits andere renommierte Zeitungen wie Washington Post, Los Angeles Times, Boston Globe und Chicago Tribune empfohlen, bei der Wahl am 4. November für Obama zu stimmen.
Unterdessen hat sich nach dem ehemaligen republikanischen Außenminister Colin Powell ein weiterer Prominenter aus dem Umfeld von Ex-Präsident Georg Bush auf die Seite des demokratischen Präsidentschaftskandidaten geschlagen.
"Ich werde Barack Obama wählen", sagte Bushs Ex-Sprecher Scott McClellan in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNN. Der Demokrat könne mehr bewegen als McCain. Von Beginn an habe er gesagt, dass er den Kandidaten unterstützen werde, der die beste Aussicht habe, "die Art und Weise, wie Washington arbeitet, zu ändern" und etwas zu erreichen.
Laut einer neuen Umfrage im Auftrag der New York Times und des Fernsehsenders CBS sank Obamas Vorsprung in der Wählergunst trotz der Unterstützung aber leicht auf 13 Prozentpunkte vor seinem republikanischen Gegner John McCain.
Demnach wollen 52 Prozent der US-Wähler für Obama stimmen, 39 Prozent für McCain. Damit schrumpfte Obamas Vorsprung im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt.
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(sueddeutsche.de/dpa/AFP/cgu/bosw)
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wo kein Anstand ist, wird auch kein Anstand bekommen. schönes Wochenende, ist dass nicht anständig? cheers
als "VP", sie weiß nicht mal the job role.............:::))), und sie ist verurteilt ihr Amt missbraucht zu haben, so conclusion: TOTALLY NOT FIT FOR THE JOB as VICE PRESIDENT not to speak PRESIDENT OF THE USA. just forget it mam, change nappies, hope you know how to that.....
Irgendwie ist es ironisch, dass der alte Haudegen am Ende doch noch von einer Frau erledigt wurde -- nicht Hillary wie erwartet, sondern Sarah Palin, die ihn jeglicher Vertrauenswürdigkeit und Zuverläsigkeit beraubte. Doch machen wir uns keine Sorge um Sarah, die ihn nur als erste Stufe ihrer politischen Karriere benutzt. Wie Phoenix wird sie sich bald aus McCains Asche in den Äther erheben.
Niemand kann ernsthaft an seinem Wahlsieg zweifeln. Das wird in den ersten Tagen und Wochen eine große Euphorie auslösen. Allerdings bin ich mir fast genauso sicher, dass er das Ende seiner Amtszeit nicht erleben wird. Die Kreise, die hinter den Morden an den Kennedys stecken, werden niemals zulassen, dass ein "liberaler" Schwarzer - in ihren Augen ein "Sozialist" - im WEISSEN HAUS regiert. Die werden ALLES daran setzen Obama zu beseitigen, da hab ich nicht den geringsten Zweifel. Und sollte dies gelingen, wird dass in den USA eine Krise auslösen, die man sich heute kaum ausmalen kann. Vor dem Hintergrund der Rezession und der absehbaren Verelendung, sind dann gewalttätige Unruhen bis hin zum offenen Rassen- und Bürgerkrieg - wie ansatzweise gesehen in Los Angeles 1992 - sehr wahrscheinlich.
Und was die Süddeutsche Zeitung empfiehlt, wissen wir in der Kolonie DE schon seit geraumer Zeit, - de facto seit Beginn des Wahlkampfes in unserem Mutterland USA ... Gestern alleine gab es mindestens drei Meldungen, die uns über den Wahlkampf auf dem Laufenden hielten. (Auch ein strafender Blick in den Kleiderschrank von VP-Kandidatin Palin war dabei).
@Gromll: Sie haben recht - wie in allen Ihren Einschätzungen der politischen "Szene" hier: Obama ist nicht die "richtige" Wahl, sondern lediglich die bessere Wahl. Einen Absolutheitsanspruch als globaler Heilsbringer hat er nicht - auch aus den von Ihnen angeführten Gründen.Ich hoffe, wenn das allen Obama-Anhängern im wirklichen Leben bald dämmert - jenen, die übertriebene Hoffnungen in ihn setzen - daß dann nicht das "Kreuziget ihn!" genauso vehement ertönt wie die unkritischen Heilserwartungen.
Paging