Christine O'Donnell

Skurrile Überzeugungen hat Christine O'Donnell. Die Kandidatin für den Senat hält Masturbation für eine Sünde, wer Pornos schaut, begeht ihrer Meinung nach Ehebruch und Aidskranke haben sich ihr Schicksal selbst zuzuschreiben.

Auch bei ihrer Biographie bringt sie einiges durcheinander. So behauptete sie, die Universität Oxford besucht zu haben, musste kurz danach aber zu geben, dass sie nur einen Kurs besucht hatte, der in den Räumen der renommierten Institution stattfand. Dann stellte sich heraus, dass sie weder ihre Studiengebühren noch ihre Hypothek regelmäßig bezahlt hat. Die Nachricht, dass sie an Hexenzirkeln teilgenommen hatte, brauchte es da fast gar nicht mehr, um O'Donnel unwählbar zu machen. Sie liegt in Umfragen 16 Prozentpunkte hinter ihrem demokratischen Herausforderer - trotz Wahlempfehlung von Sarah Palin.

Bild: AP

15. Oktober 2010, 09:46 2010-10-15 09:46:54