Selbst konservative Beobachter würdigen den Sieg Obamas als historisch. Zugleich rätseln viele, was von ihm zu erwarten ist. Klar ist jedoch: Ihn erwartet eine "ermüdete Nation".
Der US-Präsidentschaftswahlkampf ist vorbei. Der Sieger heißt Barack Obama - und er ist der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten. Seinen Erfolg verdankt Obama auch seinem perfekten Internet-Engagement.
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Barack Obama wird nächster US-Präsident - doch was genau erwartet das Land nun? (© Foto: AP)
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Wie kein Präsidentschaftsanwärter vor ihm nutzte der Senator aus Illinois das Netz, um Anhänger zu gewinnen und zu mobilisieren. Und die Internet-Aktivitäten der offiziellen Kampagne wurden ergänzt durch Aktionen der liberalen Netzgemeinde, wie beispielsweise der Produktion eigener Pro-Obama-Videos.
Kein Wunder also, dass die Ereignisse der Wahlnacht auch im Internet intensiv verfolgt und kommentiert wurden. Auf den Online-Seiten großer amerikanischer Zeitungen, aber auch in US-Blogs wurde die Wahl Obamas als wichtiger Einschnitt in der Geschichte des Landes gewürdigt.
Dies sei einer der Momente in der Geschichte, an dem es sich lohne innezuhalten und die grundlegenden Tatsachen zu reflektieren, heißt es im Leitartikel der Online-Ausgabe der New York Times. "Ein Amerikaner mit dem Namen Barack Hussein Obama, der Sohn einer weißen Frau und eines schwarzen Mannes, den er kaum kannte, aufgezogen von seinen Großeltern weit entfernt vom Strom amerikanischer Macht und Reichtum, wurde zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt", heißt es im Hinblick auf die für einen US-Präsidenten in jeder Hinsicht ungewöhnliche Herkunft Obamas.
Selbst der Konservative Ross Douthat würdigt die Tatsache, dass mit Obama ein Mann zum Präsidenten gewählt wurde, der vor nur sieben Generationen als Sklave hätte verkauft werden können. "Dies mag ein düsterer Tag für die Republikaner und den Konservatismus sein, aber was auch immer in den nächsten Jahren geschehen mag, es ist ein großer Tag für unser Land", gesteht er im Blog von The Atlantic ein.
Wie groß die Bedeutung ist, verdeutlicht auch Don Frederick im Blog der Los Angeles Times. Er hat auf dem Fox News Channel eine flüchtige, aber sprechende Beobachtung gemacht: Jesse Jackson, dem zweiten Schwarzen, der sich bei den Demokraten um die Präsidentschaft beworben hatte, liefen die Tränen übers Gesicht, während er in Chicago auf die Siegerrede von Obama wartete - und das, obwohl Jackson nicht gerade ein Freund des nächsten US-Präsidenten sei.
"Chaos der letzten acht Jahre"
Auch die Washington Post geht auf die Tatsache ein, dass nun erstmals ein Schwarzer US-Präsident wird, konzentriert sich jedoch vor allem auf die Tragweite von Obamas Sieg für die künftige Ausrichtung der USA. Obamas Erfolg sei von großer Bedeutung für den Generationenwechsel, den er einläute, die geographische Neuausrichtung, die er reflektiere und den Fortschritt in der Rassenfrage, den er sowohl bestätige als auch verheiße, heißt es im Leitartikel der Online-Ausgabe der Zeitung. Vor allem sei Obamas Sieg jedoch deswegen wichtig, weil er die Möglichkeit zeige, das Land "auf einen neuen und besseren Pfad (...) mit einem neuen Geist von Patriotismus" zu schicken.
Der Erfolg Obamas wird zum einen den groben Fehlern seines Amtsvorgängers zugeschrieben. Selbst der Konservative Douthat spricht im Atlantic-Blog von den "Fehltritten" George W. Bushs. Eine Bloggerin im New York Times Politics Blog spricht vom "Chaos der letzten acht Jahre", das Obama jetzt zu ordnen habe. Hinzu kommt nach Ansicht Doughats und der Washington Post der Quasi-Glücksfall, in der "größten Finanzkrise seit der Großen Depression gegen die herrschende Partei anzutreten", wie Doughat schreibt.
Auf Seite zwei: Was sich Beobachter von Obama erwarten.
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Ja genau. Warum aber stellt die SZ in nahezu jedem Artikel zuvörderst heraus?
Ob halbschwarz oder halbweiß - Obama hat seine väterlichen Wurzeln in Kenia und was noch signifikante rist, er ist mit einer Schwarzen verheiratet und hat nun eine schwarze Familie. Und das ist sowas von wurscht. Seine inneren Qualitäten haben keinen Anstrich.
Er ist und bleibt braunhäutig, und von der "Rasse" her gesehen ist er ein halbweiser.
Sie bedienen bei der SZ konsequent die rassistischen Schubladen. Obma ist nicht uf dem Ticket geritten, und er wird nicht durch seine hautfarbe angetrieben irgendetwas so oder so zu machen. Ebensowenig wie von seiner Schuhgrösse.