US-Wahl Rand Paul gibt als US-Präsidentschaftsbewerber auf

Rand Paul verabschiedet sich aus dem Rennen um die US-Präsidentschaft.

(Foto: AFP)

Der Senator aus Kentucky steigt aus dem Kampf um die republikanische Kandidatur aus.

Der nächste geht: Nach der ersten Runde der Vorwahlen zur US-Präsidentschaftswahl in Iowa hat der republikanische Bewerber Rand Paul seinen Rückzug angekündigt. Dies berichten mehrere US-Medien.

Seine Kampagne zu führen sei "eine unglaubliche Ehre" gewesen, teilte Paul mit. "Ich werde heute da enden, wo ich begonnen habe: bereit und gewillt, für die Sache der Freiheit zu kämpfen."

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Bei der Vorwahl der republikanischen Kandidaten in Iowa war Paul auf knapp fünf Prozent gekommen und belegte damit den fünften Platz hinter Ted Cruz, Donald Trump, Marco Rubio und Ben Carson. Ein weiterer republikanischer Kandidat gab am Mittwoch seinen Rückzug bekannt: Rick Santorum, der bei der Abstimmung in Iowa ein Prozent der Stimmen geholt hatte. Am Vorwahltag hatten bereits der Republikaner Mike Huckabee und der demokratische Bewerber Martin O'Malley ihre Kampagnen eingestellt.

Der Senator aus Kentucky gilt als Querdenker und Außenseiter, der mit strikt libertären Ansichten auch viele Tea-Party-Anhänger hinter sich hat. Das politische Credo des Senators aus Kentucky: Kleiner Staat, wenig Steuern, gegen militärische Interventionen. Tiefe Ablehnung äußerte er auch bezüglich der massiven Überwachungsmaßnahmen des Geheimdienstes NSA.

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