In Deutschland wird heftig über das geplante Raketenabwehrsystem in Osteuropa diskutiert - in den USA lässt Außenminister Steinmeier davon jedoch wenig erkennen. Bei seinem Treffen mit US-Außenministerin Rice bekundete der Deutsche gar Verständnis für das US-Vorhaben.
Dennnoch benötigten die Pläne für eine US-Raketenabwehr in Europa noch einiger Diskussionen, insbesondere im Rahmen der NATO, erklärte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Montagabend in Washington.
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Außenminister Steinmeier mit US-Kollegin Rice (© Foto: Reuters)
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Steinmeier betonte, dass die USA selbstverständlich das Recht hätten, sich gegen Raketenangriffe in angemessener Weise zu schützen, woher sie auch immer kommen mögen.
Er äußerte Verständnis für die Verteidigungsbemühungen der USA: "Wir haben das zu respektieren." Eine Störung der Beziehungen zwischen Deutschland und den USA wegen der Frage der Raketenabwehr sehe er nicht.
Rice verteidigte die US-Pläne und verwies auf wachsende Gefahren wegen der nuklearen Anstrengungen des Irans. Weitere Gespräche seien aber notwendig, um "Missverständnisse mit unerwünschten Konsequenzen zu vermeiden".
Die US-Außenministerin betonte, dass es Gespräche mit Russland über die Raketenabwehr gegeben habe. Die Arbeitsbeziehungen zwischen Washington und Moskau seien gut. Der Gedanke, dass die geplante Raketenabwehr gegen Russland gerichtet sei, entspreche "einfach nicht den Tatsachen".
Der Iran verfüge über wachsende militärische Kapazitäten, denen die USA in angemessener Zeit etwas entgegensetzen müssten. "Es gibt eine zunehmende iranische Raketengefahr", zunächst von Raketen mittlerer Reichweite und potenziell von Langstrecken-Raketen, sagte die Außenministerin. "Das macht uns Sorgen für Europa und unsere Verbündeten."
Eine "begrenzte Raketenabwehr, die mit kleineren nuklearen Bedrohungen fertig werden kann, ist ein stabilisierender Faktor, kein destabilisierender", meinte sie.
Bei dem Treffen in Washington sprach Steinmeier auch Fragen der Energiepolitik und des Umweltschutzes an. "Wir sind auf beiden Seiten des Atlantiks bereit, mehr zu tun", sagte er. Der Schutz der Umwelt sei inzwischen ins Zentrum der internationalen Politik gerückt. Nun gelte es, "das riesige Potenzial" beiderseits des Atlantiks auszuschöpfen.
(dpa)
Die Ärzte in München
Klar hat Steini es schwer - muss er doch "ganz staatsmännisch" wirken und gleichzeitig politisches Profil gegenüber Merkel behalten. Das Ergebnis: sauertöpfische Miene, verklärte Sätze voller göttlicher Weisheit und gummiartige Puffersätze wie: Es führt nicht zu einer Lösung jetzt nur Russland im Georgien-Konflikt zu verurteilen! Es wartet ja noch der Rettungseinsatz für die hinkende SPD. Bis dahin bloß nichts Falschmachen Steini!
Im TV spricht "äinschie" sich dagegen aus aber Mr.Steinmeier "äußerte Verständnis für die Verteidigungsbemühungen der USA: "Wir haben das zu respektieren"."
Klar zu respektieren schon aber nicht irgendwann doch einknicken weil die Weltpolizei USA sich nicht mehr sicher genug fühlt...Europa sollte zusammenhalten und nich durch 2 "Neulinge" geteilt werden
Woran liegt es denn das sie sich überhaupt verteidigen müssen? Vielleicht am "Krieg gegen den Terror"? Den man in Afghanistan und dem Irak wohl eher "den Krieg der den Terror brachte" einordnen kann?
Aber klar warum kein 2tes Tschernobyl und am besten noch 100 mal so extrem weil wir die Amis ja "beschützen" müssen,wärend wir in dann in unsere Elementarteilchen zerfallen kann der nächste US Präsident ja dann n paar Raketen starten und unseren Tod und den unserer Kinder und Enkelkinder rächen...ham wir zwar nichts mehr von aber wenigstens die USA gerettet....
Danke für diese große Chance...aber immerhin 20 Jahre tapfer durchgehalten mit der Abrüstung klar das es Uncle Sam wieder in den Fingern juckt die Welt n bisschen näher an ihr verderben zu bringen durch die KubaKriese knapp dem Nuklearkrieg entgangen aber das soll ja kein dauerzustand sein...
Hoffen wir mal das nächstes Jahr die Demokraten an die Macht kommen und das Fadenkreuz über Europa verschwindet
Friede auf Erden
Was leider so gut wie niemand begreift ist, dass die Raketenabwehr Stationen eine Bedrohung für Europa sind. Jede Nation, welche die USA nuklear angreifen will, wird als allererstes die Raketenabwehr-Stationen in einem Erstschlag nuklear zerstören.
Und das würde uns in Europa genauso treffen weil sich in Polen wie auch Tschechien nunmal Teile der Raketenabwehr befinden. Um genau zu sein, dürften dutzende Atombomben pro Anlage benutzt werden, nur um wirklich sicher zu gehen, dass die zerstört worden sind. Genauso würde übrigens auch Rammstein nuklear zerstört werden, weil dort Atombomben gebunkert sind. Der Fallout würde ganz Europa treffen und mit Bestimmtheit hunderttausende, wenn nicht sogar millionen töten.
Und dies wohlgemerkt wenn eine andere Nation nur die USA angreifen will, machen wir uns mit zum ZIel. Es ist schon mehrmals in der jüngsten Vergangenheit gezeigt worden, dass es den USA scheißegal ist was ihre "Bündnispartner" (Vassallen wäre passender) bzgl. Außenpolitik meinen. Die USA machen einfach das was sie wollen.
Und damit kommen wir auch schon zum eigentlichen Grund warum die USA die Raketenabwehr in den Oststaaten aufbauen will. Erstens gibt es ihnen die Möglichkeit unter Umständen Russische Raketen während der Startphase abzuschießen. Und zweitens, viel wichtiger, wird Europa als Fleischschild für den Erstschlag vorgehalten. Und wenn man sich ein wenig mit Militärdoktrien bzgl. Atomwaffen auseinandersetzt, dann weiß man dass dies wahnsinnig viel bedeutet.
....Lämmchen Steinmeier heuchelt Verständnis für die nationalen Interessen der USA, na schön. Allerdings hat Deutschland und Europa auch so etwas wie ein vitales Interesse und ich finde es aufs neue eine Idiotie, ohne die Bündnispartner und "Freunde" zu fragen, einen fragwürdigen "Schutzschild" aufzubauen, von dem man nicht weiss, ob er funktioniert.
Historisch betrachtet wird jedoch mit jedem Male mehr klar, daß die USA sich (meines Erachtens ist das gewollt) Feinde züchten, das "nationale" Interesse ist wahrhaftig ausgedrückt das Interesse des militärisch-industriellen Komplexes, es ist einfach Business....nichts anderes.
Und wenn ein Geheimdienst wie die CIA es wohl fertigbrachte, den Iraners "unvollständige" Bauanleitungen für Nukleare Technik zuzuspielen (in der vermeintlichen Absicht, hier wohl Verwirrung zu stiften...ich lach mich tot!)
siehe: http://www.sueddeutsche.de/,tt4m1/ausland/artikel/482/69413/
da wird es auch für so eine politische Karikatur wie den Aussenminister, Tacheles mit unseren "Freunden" zu reden.
ICH möchte keinesfalls, daß der Himmel über Europa ein Schlachtfeld wird und den Fallout von Blindgängern erleiden muss, den politische Blindgänger verursacht haben.
Es ist wirklich so:
Die intellektuelle Befähigung von Politik und Geheimdiensten fürchte ich NICHT,
ich füchte vielmehr das FEHLEN derselben!
Beste Grüsse
Daisan
Wieso sollte der Iran die USA angreifen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass der iranische Präsident das vorhat, auch wenn er es sich vielleicht insgeheim wünscht. Er will wahrscheinlich nur verhindern, dass der Iran angegriffen wird; und wie man an Nordkorea gesehen hat, wird ein Land, das im Besitz der Atomrakete ist (oder von dem geglaubt wird, dass es im Besitz der Atomrakete ist), wahrscheinlich eher nicht so leicht von den USA angegriffen; anders als ein Land, von dem die Militärführung weiß, dass dort weder Atom- noch andere Massenvernichtungswaffen vorhanden sind, wie z. B. damals der Irak.
Wenn da wirklich ein Angriff von iranischer Seite erwartet wird, kann es sich doch dabei wahrscheinlich nur um einen Gegenangriff handeln, einen letzten verzweifelten Racheakt o.ä.
Die Bevölkerung im Iran will auf keinen Fall einen Krieg und ist eher geneigt, der USA nachzugeben. Ich denke, dass ihrem Präsidenten (sein Name ist mir zu kompliziert) aber bewusst ist, dass es Saddam Hussein gar nichts genützt hat nachzugeben. Ich denke, er will durch sein Imponiergehabe einen Angriff auf den Iran verhindern, und vielleicht ist das auch die einzigste Möglichkeit.
Ich weiß zwar nicht, wie diese Raketenabwehr technisch funktioniert, aber ich finde, wenn die USA einen Krieg mit dem Nahen Osten anzetteln will, dann sollten die Kriegsschauplätze nicht in Polen oder in der Tschechei sein.
Europa sollte sich mit der Opposition in den USA und anderen Staaten der Welt gegen diesen Wahnsinnigen verbünden, in aller Höflichkeit natürlich.
Paging