Ihren Anspruch auf die US-Präsidentschaftskandidatur hat sie bereits aufgegeben. Nun kündigt Clinton an, ihren bisherigen Konkurrenten Obama in seinem Wahlkampf "kräftig" unterstützen zu wollen.
Hillary Clinton gibt ihren Anspruch auf die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten auf und stellt sich in den Dienst ihres Rivalen Barack Obama.
Hillary Clinton hat angekündigt, ihren bisherigen Rivalen Barack Obama zu unterstützen. (© Foto: AP)
Anzeige
"Am Samstag werde ich Senator Obama gratulieren und meine Unterstützung für seine Bewerbung verkünden", schrieb die Senatorin aus New York in einem am Donnerstag veröffentlichen Brief an ihre Anhänger. Auf einer Veranstaltung in Washington werde sie allen für die Arbeit danken, die sie in den 16 Monaten des Vorwahlkampfs geleistet hätten.
Nach den Abstimmungen am Dienstag war Clinton unter massiven Druck geraten, den Weg für einen gemeinsamen Kampf gegen den republikanischen Kandidaten John McCain freizumachen.
"Ich habe während des gesamten Wahlkampfs gesagt, dass ich Senator Obama kräftig unterstützen würde, wenn er Kandidat der Demokratische Partei werden sollte", schrieb Clinton. "Ich habe vor, dieses Versprechen zu halten."
Aufgeben oder ruhen
Der Vorwahlkampf sei lang und hart gewesen. Aber sie habe immer gesagt, dass ihre Differenzen mit Obama klein wären im Vergleich zu denen mit McCain. "Ich werde am Samstag darüber reden, wie wir die Partei hinter Senator Obama vereinigen können. Es geht um zu viel, die Aufgabe ist zu wichtig, um etwas anderes zu tun."
Clinton hat noch nicht erklärt, ob sie ihre Kandidatur offiziell aufgeben oder nur ruhen lassen will. Die zweite Variante würde es ihr erlauben, weiter Spenden einzusammeln und so ihre millionenschweren Schulden abzubauen.
In einer ersten Reaktion gratulierte die Obama-Beraterin Linda Douglass der ehemaligen First Lady zu einem großartigen Wahlkampf. "Ihre Anhänger haben jeden Grund, zusammenzukommen und das zu feiern", sagte sie. "Und wir sind zuversichtlich, dass mit ihrer Hilfe die Partei geeint werden wird." Der zum Teil erbittert geführt Vorwahlkampf hatte unter Demokraten die Furcht vor einer Spaltung der Partei geweckt.
Obama hatte bereits in der Nacht zu Mittwoch die Kandidatur für sich beansprucht. Für ihn stellt sich als nächstes die Frage, wer sein Kandidat für den Posten des Vize-Präsidenten werden soll. Auch Clinton wird als Bewerberin diskutiert.
Obama deutete an, er denke zumindest darüber nach, Clinton zu seiner Vizekandidatin zu machen. Die Senatorin würde jeder in die engere Wahl nehmen, sagte Obama dem Sender CBS. Beide seien sich schließlich bei vielen Wahlkampfthemen einig. Im Sender ABC sagte er, Clinton "ist einfach eine großartige Kandidatin".
Obama setzte eine dreiköpfige Gruppe ein, um Vorschläge zu erarbeiten. Unter ihnen ist auch Caroline Kennedy, Tochter des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy. Clinton hat bereits erklärt, dass sie an einer Kandidatur für die Vizepräsidentschaft neben Obama Interesse habe.
(AP/Reuters/gal/plin)
Die Ärzte in München
Ja Hillary, du hast dich gut geschlagen, Dass du gerne auf die roten Knöpfe drückst, nehm ich dir eh nicht ab, Du wolltest eben auch diese Wähler ansprechen, Ausserdem hast du auch mit der Last des Images von Bill zu kämpfen gehabt,
Nun sei ein artiges Mädchen und gibt Obama dein Händchen und stütze ihm deine uneingeschränkte Unterstützung zu, Wer zuletzt lacht, lacht am besten,