Die ehemalige First Lady hat schwere Geschütze gegen den Mann aufgefahren, dem sie nachfolgen will: Hillary Clinton sprach von dem Abzug aus dem Irak - und warf George W. Bush vor, ein oligarchisches Regierungssystem errichtet zu haben.
Bush führe "eine Regierung von wenigen, für wenige und durch wenige", sagte Hillary Rodham Clinton am Samstag in Ohio, das traditionell als entscheidender Schlüsselstaat für den Einzug ins Weiße Haus gilt.
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Will zurück in Weiße Haus, diesmal als Präsidentin: Hillary Rodham Clinton (© Foto: AP)
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"Sechs Jahre lang hat dieser Präsident keinen Blick gehabt für die hart arbeitenden Familien unserer Mittelschicht", sagte die Frau des früheren US-Präsidenten Bill Clinton. Mit lautem Jubel quittierten die Zuhörer der Parteiveranstaltung in Columbus die Frage der New Yorker Senatorin: "Seid ihr bereit, den Krieg im Irak zu beenden und Amerikas Achtung in der Welt wiederherzustellen?"
Clinton versprach für den Fall ihrer Wahl außerdem eine Gesundheitsversorgung für alle, einen besseren Hochschulzugang für sozial schwache Familie und die Förderung alternativer Energiequellen.
In den Umfragen führt Clinton zurzeit das Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber an. Wer bei der Wahl im November 2008 als Kandidat der Demokratischen Partei antritt, wird in einer Serie von Vorwahlen ab Anfang nächsten Jahres entschieden.
Obama: Bushs Veto überstimmen
Derweil schaltete sich auch die Schwester des Clinton-Rivalen Barack Obama in den Wahlkampf ein. Maya Soetoro-Ng sagte am Samstag vor mehr als 100 Anhängern in Honolulu, sie und ihr Bruder seien ganz entscheidend von ihrer Mutter geprägt worden.
"Es war so viel Gutes in ihr, dass es keinen Raum gab für Kleinlichkeiten, Gemeinheiten oder Gewalt", sagte die 36-Jährige. Obama wurde vor 45 Jahren in Honolulu geboren.
Obama plädierte unterdessen in Kansas City, Missouri, für ein schnelles Ende des Irak-Kriegs. Für dieses Ziel müssten im Senat zu den 51 Stimmen der Demokraten weitere 16 Stimmen geworben werden, um auch ein Veto von Präsident George W. Bush zurückweisen zu können, sagte der Senator von Illinois vor 3.000 Anhängern und fügte hinzu: "Wir sind 16 Stimmen davon entfernt, um diesen Krieg zu beenden."
(AP)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
hoffentlich haben Sie Recht. Ich wünsche den Clintons alles Gute. Wenn Amerika wieder
zu seinen Werten zurückkehrt, von Willkür und Krieg abrückt, ist es noch nicht zu spät.
Die Clintons sind zwar keine Kennedys, jedoch stapfen sie in deren Spuren zielgerichtet.
Sie sind für eine universell aufgelegte Version der USA mit Achtung in allen Erdteilen der Welt wegen ihres dann echten Freiheitsdranges, wegen ihrer dann echten technologisch-wissenschaftlichen Qualitäten, wegen ihrer künftigen Verfassungstreue und damit wegen ihres Vorbildes auf Grund wahrer, auf fairem Interessenaustausch fußender Demokratie (darin das Kapital mitverantwortlich für das Gemeinwohl!).
In der Tat gibt es in den USA mehr Rücksicht auf das Gemeinwohl von Seiten des Kapitals als in Europa. Zumindest kommen dort für Gemeinwohlaufgaben sehr viel mehr und sehr viel schneller die Mittel auf. In Europa dagegen sind Kapitalinhaber häufig Erbsenzähler (geizig) und schwer cliquenabhängig.
Die USA haben zwar zusammen mit GB in der Hauptsache die Klimakatastrophen zu verantworten, jedoch ziehen in diesen Zeiten der Bedrohung die USA andere (bessere) Seiten auf.
Die Clintons stehen für diesen Umschwung.
richard kendel 8 1 5 4 5 Mü.
Die NeoCons wollten schon mit Clinton den Irak Krieg durchziehen, aber gaben sich dann mit dem Kosovo Krieg und seiner Inzenierung zufrieden. Bill Clinton und Drogen Bosse und seine dubiosen Freunde, sind Legende! Selbst FBI Dirkektoren schüttelten da den Kopf, weil Bill Clinton alle Warnungen aus dem Kopfe schlug. Aber woher hatte Hillary Clinton wirklich soviel Geld verdient. Ihr Mann war damals bei der Iran-Contra Affäre der Governeuer von Arkansas, wo man über die Militär Stützpunkte die Drogen einfliegen liess, u.a. mit Hilfe von Noriega. Und Hillary Clinton, verdiente Millionen bei der Verteidigung der Drogen Dealer und Bosse, welche von der Justiz festgenomen wurden und mit ihrer Hilfe wieder freikamen. Die Clintons sind nicht besser wie Bush! Es wird Alles beim Alten blieben.
@dunnhaupt
es gibt derzeit noch keinen wirklich Gegenkandidaten, es geht darum sich gegen die anderen demokratischen Kandidaten durchzusetzen.
@Felix_Berlin
Frau Clinton meint die Machtsituation des Präsidenten, nicht wie man da hin kam. Zähle mal die Vetos von Bush und von Clinton. Oder analysiere mal den Partiot Act. Ich weiß viele Senatsmitglieder haben den nicht gelesen, aber wenn Du sagst "Clinton ist das selbe", dann beleg es oder laß es.
Ein wirklicher Bush-Nachfolger ist noch nicht in Sicht, ich hoffe nicht, dass wir uns auf eine Dritte Amtszeit einrichten müssen und ja ich weiß, dass nur zwei Amtszeiten möglich sind !
Digital_Data
Wenn sie es sagt ...
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