Würde er seine Vizekandidatin Palin in außenpolitischen Fragen um Rat fragen? Bei dieser Frage geriet der republikanische Präsidentschaftskandidat McCain sichtlich ins Schlingern.

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat John McCain gerät bei Fragen über die außenpolitische Kompetenz seiner Kandidatin für das Amt der Stellvertreterin, Sarah Palin, sichtlich ins Stolpern.

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Der Lehrer und das Mädchen: Präsidentschaftskandidat John McCain und seine Vize Sarah Palin. (© Foto: Reuters)

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Auf die Frage eines Journalisten, ob er Alaskas Gouverneurin in der Außenpolitik um Rat bitten würde, antwortete McCain am Mittwoch zunächst ausweichend, er habe Palin in der Vergangenheit "häufig um Rat gefragt".

Er könne sich nicht vorstellen, seinen Rivalen Barack Obama und dessen Vize-Kandidaten Joe Biden um Rat zu fragen, sagte der republikanische Senator weiter. Auf Nachhaken eines Rundfunkreporters, ob er sich das denn bei Palin vorstellen könne, sagte McCain schließlich, er habe sie schon um Rat gebeten - "vor allem zu Energiefragen".

Er schätze ihr Wissen "auf diesem und anderen Gebieten". Auf die hartnäckige Frage, ob ihr Wissen auch den internationalen Energiemarkt umfasse, sagte McCain: "Selbstverständlich". Palin wisse über "eine ganze Bandbreite von Themen" Bescheid, unter anderem über die Bedrohung durch den "islamischen Extremismus". Dann fügte er noch hinzu: "Ich bin sehr stolz auf sie".

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(AFP/ssc)