Die Vorwürfe gegen den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Herman Cain reißen nicht ab: Nun behauptet eine Geschäftsfrau, eine langjährige Beziehung mit dem Politiker gehabt zu haben. Cain will weiterkämpfen - solange ihm seine Gattin glaubt.
Mehrere Frauen beschuldigen Herman Cain, sie sexuell belästigt zu haben. Nun behauptet eine Geschäftsfrau aus Atlanta im Regionalsender WAGA/Fox 5, eine jahrelange Affäre mit dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten gehabt zu haben. Das berichtet der Fernsehsender CNN.
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Hatte angeblich eine langjährige Liebschaft mit Herman Cain: Geschäftsfrau Ginger White, hier bei einem Fernsehauftritt (© AFP)
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Cain wies den Vorwurf kategorisch zurück: "Ich hatte keine Affäre", beteuerte er. Er werde seinen Kampf um die Präsidentschaftskandidatur nicht aufgeben - "nicht solange meine Frau hinter mir steht und mir glaubt". Zwar kenne er die Geschäftsfrau bereits seit vielen Jahren. Es habe sich aber um eine freundschaftliche Beziehung gehandelt, sagte der 65-Jährige.
Bei der Frau handelt es sich dem Sender Fox 5 zufolge um die Geschäftsfrau Ginger White aus dem US-Bundesstaat Georgia. Ihr sei bewusst gewesen, dass Cain verheiratet sei und dass sie sich in einer "unangemessenen Situation" befunden habe, sagte White dem Sender.
White sagte, dass sie von Cain weder sexuell belästigt noch schlecht behandelt worden sei. Er habe sie in Luxushotels mitgenommen und in Städten getroffen, wo er Reden gehalten habe.
Cains Anwalt Lin Wood erklärte, dies sei ein Vorwurf in einer privaten Angelegenheit und solle nicht in der Öffentlichkeit thematisiert werden: "Das Recht der Öffentlichkeit auf Information und das Recht der Medien zu berichten, hat Grenzen", erklärte Wood in einer Stellungnahme. Cain habe keine Verpflichtung, diese Art von Anschuldigungen mit den Medien öffentlich zu diskutieren.
Cain war erst unlängst ins Gerede geraten: Insgesamt vier Frauen hatten ihn der sexuellen Belästigung beschuldigt. Alle angeblichen Vorfälle sollen sich in den neunziger Jahren ereignet haben. Der 65-Jährige hatte dies kategorisch zurückgewiesen. Er werde sich nicht kleinkriegen lassen und denke nicht daran, aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur auszusteigen.
Cain war bereits zeitweise Favorit gewesen. In den vergangenen Wochen gingen seine Popularitätswerte aber stark zurück. Die Vorwahlen der Republikaner beginnen Anfang Januar. Die Präsidentenwahl findet am 6. November 2012 statt.
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(dpa/dapd/AFP/mane/odg)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
den die Präsidentschaftkandidaten hätten, könnte es mit der "Supermacht" mal wieder aufwärts gehen.
Aber solange den Wählern derartige Vergehen wichtiger sind als Sachverstand der Kandidaten sehe ich schwarz.
da kömmt bei mir der blanke Neid auf. Wo hast Du nur die Frau mit dem unumstösstlichen (jetzt bitte nicht auf anrüchige Gedanken kommen) Glauben kennengelernt. Unter uns, meine ist in solcherlei Stellung immer aus dem Häuschen!
Chapeau, wenn auch sonst nur Unsinn Euer Ansinnen ist, Ihr habts echt raus, Ihr REP´s!
"Männer sind Schweine". Warum nicht auch und nicht nur amerikanische Präsidentschaftskandidaten.
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Vielen Dank - aber leider muss ich sagen: Ich bin kein Schwein. Und ein Präsidentschaftskandidat sollte das erst Recht nicht sein!
wurde die "Tea Party" von den REPs und FOX/Murdoch ins Leben gerufen.
Was erwartet also Sugar Cain von der US-Öffentlichkeit, Fairness??
Er ist der nützliche Idiot, Uncle Tom, an dem sich die anderen 6 weißen Kandidaten der REPs profilieren können.
Ich sehe schwarz für den Pizza-Man.
Wen interessiert das denn so sehr, daß es an diese Stelle gehört.
Wir wissen es doch schon lange, und es wurde doch ausreichend besungen: "Männer sind Schweine". Warum nicht auch und nicht nur amerikanische Präsidentschaftskandidaten. Auch Wahlkampf ist ein schmutziges Geschäft. Auch wenn es um Geld geht, wie bei der FDP, die nun mahr als 3 Millionen zahlen muß.