Obama trifft seine Vorgänger: Zum ersten Mal seit 1981 sind alle noch lebenden US-Präsidenten im Weißen Haus zusammengekommen.
Knapp zwei Wochen vor seiner Vereidigung ist der künftige US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus mit vier seiner Vorgänger zusammengetroffen: Amtsinhaber George W. Bush und den früheren Präsidenten Bill Clinton, George Bush und Jimmy Carter.
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The Big Five (von links): George Bush, Barack Obama, George W. Bush, Bill Clinton und Jimmy Carter vor dem Präsidentenschreibtisch im Oval Office. (© Foto: AFP)
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Sie hätten "ein außergewöhnliches Treffen" gehabt, sagte Obama. Auf Bushs Einladung kam die Fünferrunde zu einem gemeinsamen Essen zusammen, zuvor hatten sich der Amtsinhaber und sein Nachfolger zu einer rund 30minütigen privaten Unterredung im Oval Office getroffen, dem Büro des Präsidenten.
"Wir wollen, dass Sie Erfolg haben"", sagte Bush an Obama gewandt. "Ob wir Demokraten oder Republikaner sind, uns ist dieses Land zutiefst wichtig."
Obama hatte das Treffen bei seiner ersten Zusammenkunft mit Bush im Weißen Haus im November vorgeschlagen. Damit kamen am Mittwoch zum ersten Mal seit 1981 alle noch lebenden Präsidenten im Weißen Haus zusammen.
Bei dem privaten Gespräch zwischen Bush und Obama dürfte es vor allem um den Konflikt im Nahen Osten und die Finanzkrise gegangen sein. Vor dem Termin hatte Bush erklärt, er rechne mit einem "interessanten Mittagessen".
Auf die Frage nach den Gesprächsthemen antwortete er: "Ich weiß es nicht." Aber er sei sicher, dass Obama allen anderen Fragen stellen werde. "Wenn nicht, tauschen wir einfach Kriegsgeschichten aus." Bush gibt das Präsidentenamt am 20. Januar an Obama ab.
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Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
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In den USA hat man begriffen, was Tradition und Kampf gegen eine Finanzkrise heißt. Bei uns zeigen die Politiker nur ihre Unfähigkeit, Kohl, Schmidt, Schröder und Merkel, das wäre Kabarett pur.